Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rauchen

Experten: E-Zigaretten helfen nicht gegen Sucht

Die E-Zigarette hat keinen positiven Effekt auf Raucher
+
E-Zigaretten eignen sich offenbar nicht, um sich das Rauchen abzugewöhnen.

Seit sie auf dem Markt ist, steht die E-Zigarette in der Diskussion. Ist sie weniger schädlich als der normale Glimmstängel oder nicht? Und macht sie süchtig? Aktuelle Erkenntnisse dazu.

Hamm (dpa/tmn) - Für die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ist der Fall klar: Die E-Zigarette ist eindeutig ein Suchtmittel. Zurzeit sei kein positiver Effekt durch die E-Zigarette zu sehen, weder für Raucher noch für Nichtraucher.

Die DHS beruft sich auf mehrere Studien. Diese belegen zum einen: Die Raucher von elektronischen Zigaretten inhalieren giftige Inhaltsstoffe, die schädigend auf die Lunge sowie das Herz-Kreislauf- und Immunsystem wirken und im Verdacht stehen, Krebs zu fördern.

Diese Schadstoffe machten die E-Zigarette zu einem gesundheitlich riskanten Produkt, folgert die DHS, auch wenn die Risiken für den Einzelnen im Vergleich zur Tabakzigarette als geringer einzuschätzen sein dürften.

Keine Nikotinentwöhnung mit E-Zigarette

Zum anderen weist die DHS darauf hin, dass mit E-Zigaretten ein neuer Suchtmittelmarkt aufgebaut werde. Mit neueren Geräten werde genauso viel Nikotin aufgenommen wie mit der Tabakzigarette. Manch einer steige über den elektronischen Glimmstängel in die Nikotinsucht ein.

Auch zur Entwöhnung eignen sich E-Zigaretten demnach nicht wirklich. Studien zeigten: Wer mit der E-Zigarette von der Tabakzigarette losgekommen war, rauchte danach oft dauerhaft E-Zigarette und blieb damit vom Nikotin abhängig.

Die sogenannte „Harm Reduction“, also eine Schadensminderung durch die E-Zigarette, ist daher für die DHS nicht belegt. Wer vom Rauchen loskommen wolle, es aber nicht allein schaffe, sollte sich bei Suchttherapeuten oder Ärzten Unterstützung suchen.

© dpa-infocom, dpa:210505-99-480958/2

DHS-Stellungnahme zur E-Zigarette

Kommentare