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Fließschnupfen

Allergie oder Erkältung? Wenn die Nase nicht aufhört zu laufen

Die Nase läuft und läuft – was tun? Fließschnupfen kann ganz schön nervig und belastend sein.

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Mit dem Herbst kommen auch Erkältungskrankheiten zurück. Welche sieben Hausmittel über Nacht bei einer Erkältung helfen, lesen Sie hier. Sind Sie mit Taschentüchern, Nasenspray und Co. ausgestattet? Nicht immer ist jedoch eine Erkältung Grund für Schnupfen. Welche weiteren Ursachen Schnupfen haben kann, was man explizit unter Fließschnupfen versteht und wie Sie das nervige, ständige Naseputzen wieder loswerden, lesen Sie im Folgenden.

Fließschnupfen – Was ist das eigentlich?

Fließschnupfen ist kein medizinischer Begriff. Darunter versteht man den Umstand, wenn die Nase wie Wasser läuft bzw. fließt – man also ständig mit Taschentüchern ausgestattet seine Nase putzen muss. Mit Fließschnupfen bezeichnet man also die Art Schnupfen, bei der dünnflüssiges, wässriges Sekret aus der Nase läuft. Einem Bericht von 1-Apo.de zufolge handelt es sich beim Fließschnupfen um eine unspezifische Überempfindlichkeitsreaktion der Blutgefäße und Nerven der Nasenschleimhaut auf verschiedene chemische Reize, aber auch auf Stress und psychische Belastungen. In medizinischen Kreisen wird der Fließschnupfen Rhinitis genannt.

Die Nase läuft und läuft? Vielleicht leiden Sie unter Fließschnupfen.

Ursache für ständig laufende Nase: Woher kommt der Fließschnupfen?

Fließschnupfen kann einem Bericht von Zavamed.com zufolge unterschiedliche Ursachen haben. Einerseits kann Fließschnupfen infektiös bedingt sein – durch Viren oder Bakterien –, andererseits können Allergien wie Heuschnupfen, Hausstauballergie und Co. der Grund für Fließschnupfen sein. Welche fünf Anzeichen bei der Unterscheidung von Heuschnupfen und Erkältung helfen, erfahren Sie hier. Auch wenn man sich bei kaltem Wetter länger draußen aufhält, kann die Nase laufen. Diese natürliche Reaktion des Körpers ist wichtig, um die Feuchtigkeit der Schleimhäute sicherzustellen.

Während dem Bericht nach Fließschnupfen bei einer Erkältung durch eine ausgelöste Entzündung auftritt, damit das aktivierte Immunsystem die Erreger vertreibt, interpretiert der Körper bei einer Allergie Pollen, Staubpartikel und Ähnliches als krankheitserregende Eindringlinge, vor denen man durch die laufende Nase geschützt werden sollen.

Tipps, was Ihrer Nase gut tut und Fließschnupfen vorbeugen kann

Wenn Sie Ihrer Nase etwas Gutes tun möchten, können die Tipps von der Apotheken Umschau weiterhelfen:

  • Vermeiden Sie Reizstoffe: Aggressive Putzmittel, Abgase und Zigarettenrauch greifen Ihre Nasenschleimhäute an.
  • Das richtige Nasenspray: Verwenden Sie befeuchtendes Meerwassernasenspray (werblicher Link), um Ihrer Nase die Abwehrarbeit zu erleichtern. Abschwellende Nasensprays sollten Sie nur nutzen, wenn es wirklich notwendig ist und nicht länger als sieben Tage hintereinander.
  • Meiden Sie Klimaanlagen: Zum einen trocknet die kalte Luft Ihre Nase aus, zum anderen können sich durch die Klimaanlage feinste Partikel und Keime verteilen.
  • Ausreichend trinken: Wer viel trinkt, sorgt dafür, dass die Schleimhäute feucht gehalten werden.

Die zehn häufigsten Allergien: Von Heuschnupfen, Glutenunverträglichkeit bis hin zu Duftstoff- und Sonnenallergie

Bei einer Pollenallergie reagieren Betroffene mit typischen Symptomen wie Niesen, Schnupfen, brennende und tränende Augen, Husten sowie Atemwegsbeschwerden.
Heuschnupfen oder allgemein Pollenallergie zählt zu den häufigsten Allergien. Die Symptome bei Heuschnupfen werden durch Blütenpollen verschiedener Pflanzen, Getreide und Gräser wie Birke, Erle, Beifuß, Spitzwegerich, Akazie, Ampfer sowie Roggen hervorgerufen. (Symbolbild) © North Rhine Westphalia/Imago
Nicht nur Katzen, auch beispielsweise Pferde, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen und sogar Ziegen können bei sensiblen Menschen allergische Symptome verursachen. Es sind nicht die Haare selbst, sondern bestimmte Eiweiße im Speichel, Schweiß, Talg, Urin, Kot oder in den Hautschuppen der Tiere – sogenannte Allergene – die Ursache für die allergischen Reaktionen beim Menschen.
Intensives Schmusen beispielsweise mit Katzen ist für Menschen mit empfindlichem Immunsystem beschwerdefrei nicht möglich. Selbst, wenn Katzen nicht vor Ort oder in einem Raum sind, aber ihre Haare bzw. Allergene hinterlassen haben, können Menschen mit Tierhaarallergie starke Symptomen wie Niesen und Husten zeigen. Die Überreaktion auf Tierallergene gehört nach Hauschnupfen zu den häufigsten Allergien. (Symbolbild) © Evgenia Sunegina/Imago
Eine Hausstaubmilbenallergie wird im Volksmund auch fälschlicherweise Hausstauballergie genannt. Dabei ist es nicht der Staub, der die Allergie bei Menschen auslösen kann, vielmehr der Kot der Hausstaubmilbe im Staub. Typische Reaktionen darauf sind dann rote Augen, Dauerschnupfen und ständiges Niesen – Vor allem nachts und morgens nach dem Aufstehen treten die Beschwerden auf, die sich nur schwer von anderen Allergien wie Heuschnupfen oder einer Erkältung unterscheiden.
Tränende Augen und Niesen am Morgen im Bett – wenn es kein Infekt ist, könnten Sie möglicherweise auf Hausstaubmilben bzw. deren Kot allergisch reagieren. Milben leben bevorzugt in Betten, da sie sich vorwiegend von menschlichen Hautschuppen ernähren. Grund für die allergische Reaktion bei Menschen sind Eiweiße, die sich im Körper der Hausstaubmilben und deren Ausscheidungen befinden. Gelangen diese über die Luft in die menschlichen Schleimhäute, kann es zu den typischen Symptomen wie Schnupfen, tränende Augen und Niesen kommen. Hausstaubmilben gehören neben Pollen und Nahrungsmitteln zu den häufigsten Allergieauslösern. (Symbolbild) © leungchopan/Imago
Betroffene Hautpartien bei einer Sonnenallergie sind vor allem die Arme und Beine sowie Schultern, das Dekolleté, der Nacken und das Gesicht.
An einer Sonnenallergie leiden mehr als zehn Prozent der Mitteleuropäer – am häufigsten ist die sogenannte „Polymorphe Lichtdermatose“. Die Symptome können sich sehr unterschiedlich äußern, das heißt sind polymorph. Typisch für eine allergische Reaktion nach Sonneneinstrahlung sind Rötungen, Jucken, Schwellungen, Pusteln, Quaddeln und Bläschen. Betroffen sind hiervon vor allem die Schultern, Arme und Beine, das Dekolleté, der Nacken und das Gesicht. Aber auch die Hautflächen, die den Sonnenstrahlen aufgrund von Kleidung nicht direkt ausgesetzt sind, können Hautreaktionen aufweisen. (Symbolbild) © Christine Langer-Püschel/Imago
In der Regel handelt es sich bei einer Duftstoff- und Kosmetikallergie um eine Allergie des Typs IV, auch „Spättyp“ genannt. Wie der Name verrät, treten die Reaktionen also nicht sofort nach Kontakt mit dem Allergen auf, sondern erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung.
Den Lieblingsduft auflegen – und man fühlt sich gleich wohler. Doch was tun Menschen, die auf Parfum und Duftstoffe plötzlich mit starkem Jucken, Ausschlag und Exzemen reagieren? Möglicherweise liegt dann eine Duftstoffallergie vor, die vielen Betroffenen nicht bekannt sind – und das, obwohl die Duftstoff- und Kosmetikallergie zu den verbreitesten Kontaktallergien gehört. Das Ausmaß der Allergie hängt häufig von spezifischen Duftstoffen, deren Rezeptur und Dosierung ab. (Symbolbild) © Arne Trautmann/Imago
Gesunden Menschen fehlt das körpereigene Enzym Laktase, um im Dünndarm Milchzucker aufzuspalten und ihn so über das Blut aufnehmen zu können.
Menschen, die auf Milchzucker mit Beschwerden reagieren, trinken ihren Kaffee am liebsten schwarz oder mit der mittlerweile allseits beliebten Hafermilch. Symptome nach dem Genuss von Kuhmilch sind häufig Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen sowie kalter Schweiß. Etwa 15 Prozent der Menschen in Deutschland sind von einer Laktoseintoleranz betroffen. Eine echte Laktoseallergie kommt sehr selten vor. (Symbolbild) © Thomas Trutschel/photothek.de/Imago
Symptome bei einer Glutenunverträglichkeit sind Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchkrämpfe sowie Darmblutungen mit zum Teil Blut im Stuhl.
Frisch duftendes Brot vom Bäcker, wie herrlich. Doch Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit oder Glutenallergie (Zöliakie) müssen es meiden. Das in Getreiden wie Weizen enthaltene Gluten löst bei ihnen eine entzündliche Reaktion aus, da sich die Antikörper gegen den eigenen Körper richten. In der Folge bilden sich die Darmzotten zurück. Durch die verringerte Oberfläche können Nährstoffe nicht mehr so gut aufgenommen werden und eine Mangelernährung droht. Symptome sind Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchkrämpfe sowie Darmblutungen mit zum Teil Blut im Stuhl. (Symbolbild) © Fleig / Eibner-Pressefoto/Imago
Die Erdnuss gehört wie Soja, Bohnen, Linsen und Erbsen zu den Hülsenfrüchten. Allergiker müssen daher nicht zwangsläufig auf alle Nüsse verzichten, wenn keine Kreuzallergie vorliegt.
„Kann Spuren von Nüssen enthalten.“ – Ein Hinweis, den man häufig auf dem Etikett von Süßspeisen und Aufstrichen lesen kann. Er ist besonders wichtig für Menschen mit einer Erdnussallergie, da der Verzehr von Erdnüssen durch eine Schwellung der Atemwege im akuten Fall lebensbedrohlich werden kann. So gehört in den westlichen Ländern die Erdnussallergie nicht nur zu den am meistverbreiteten Nahrungsmittelallergien – Erdnüsse sind Ursache für die meisten Todesfälle im Bereich der Nahrungsmittelallergien. (Symbolbild) © Gottfried Czepluch/Imago
In Deutschland sind etwa zwei bis vier Millionen Menschen von einer Apfelallergie betroffen.
Herzhaft in einen saftigen Apfel beißen, lecker! Für Menschen mit einer Apfelallergie weniger verführerisch. Denn sie reagieren beim Verzehr mit einem sogenannten oralen Allergiesyndrom (kurz OAS). Eine Person, die von einer Apfelallergie betroffen ist, kann bereits mit dem Verzehr des Obstes Symptome wie Brennen in Mund und Rachen, pelzige Zunge und angeschwollene Lippen entwickeln. In Deutschland sind etwa zwei bis vier Millionen Menschen von einer Apfelallergie betroffen. (Symbolbild)  © Sunsi Albets/Imago
Häufig halten die Symptome länger als 24 Stunden an und werden von Frösteln und einem allgemeinen Krankheitsgefühl begleitet. Im schlimmsten Fall droht sogar ein anaphylaktischer Schock, der lebensbedrohlich sein kann.
So schön der Anblick einer Biene auf der Blume auch sein mag, Menschen mit einer Insektengiftallergie halten hier lieber Abstand. Sie reagieren bei einem Stich häufig nicht nur mit einer allergischen Reaktion wie Juckreiz, Brennen, Rötungen und Schwellungen der Haut rund um die Einstichstelle – im schlimmsten Fall kann es zu einem Allergieschock kommen und es besteht Lebensgefahr. (Symbolbild) © fotogroupmedia/Imago

Erkältung oder Allergie? Was gegen Fließschnupfen hilft

Bei Fließschnupfen, der in Zusammenhang mit einer Erkältung auftritt, können einem Bericht von Utopia nach Inhalationen von heißen Dämpfen oder ätherischen Ölen aus Eukalyptus und Thymian helfen, um die Regeneration der Nasennebenhöhlen zu fördern. Ist jedoch eine Allergie der Grund für den Fließschnupfen, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Finden Sie heraus, was die Allergie auslöst, um sie gezielt mit Allergiesprays oder Medikamenten zu behandeln.

Es ist nichts Ungewöhnliches, dass Menschen im Alter an Fließschnupfen, oder auch Laufnase genannt, leiden, denn die Drüsen im Inneren der Nase verlieren laut Utopia an Kraft. Machen Sie sich keine Sorgen, der Fließschnupfen ist harmlos. Wenn vom vielen Naseputzen Ihre Nase gereizt und gerötet ist, können Wundsalben Abhilfe schaffen.

Rubriklistenbild: © Daniel Ingold/Imago

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