Wie im Horrorfilm

Frau rasiert sich Bein - wenig später wird sie "von tausenden Nadeln gestochen"

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Für viele Frauen gehört es zur täglichen Beauty-Routine: das Beinerasieren. Doch für eine Britin wurde es zum Verhängnis. Mit nachhaltigen Folgen.

Fast jede(r) kennt es: Man rasiert morgens in der Eile noch schnell die Beine – und schwupps, ist es passiert. Man hat sich geschnitten und es blutet. Besonders, wenn die Rasierklinge stumpf ist, sind kleinere Verletzungen keine Seltenheit. Doch meist hört die Blutung nach kurzer Zeit wieder auf und die Wunde ist bald verheilt.

Frau rasiert sich Beine - danach erlebt sie monatelang Höllenqualen

Das dachte sich Tatyana Czernozukow auch, als sie 2014 wie üblich ihre Beine rasierte und sich dabei schnitt. Zuerst schien es so, als ob die Wunde bald verheilen würde. Schließlich hatte sich nach wenigen Tagen schon Schorf gebildet. Doch die Blessur blieb – und Monate später war sie sogar noch schlimmer geworden.

Deren Größe hatte sich verdreifacht und glich einem großen Loch. Zudem war der komplette Unterschenkel der Britin grün und blau angelaufen. "Der Schmerz war einfach nur die Hölle", erinnert sich die heute 43-Jährige gegenüber dem britischen Nachrichtenportal SWNS. So habe sie stets das Gefühl gehabt, von tausenden Nadeln gestochen zu werden.

Auch tragisch: 21-Jährige fällt in harmlos wirkende Pflanze - und muss teuer büßen.

Infektion breitet sich aus - am Ende bleibt nur noch die Amputation

Eineinhalb Jahre lang suchte sie Ärzte auf, die ihr Medikamente und Salben verschrieben, um die Infektion zu behandeln. Doch vergebens. Schließlich fanden diese heraus, dass Czernozukow an Diabetes Typ 2 erkrankt war und folgerten daraus, dass die Zuckerkrankheit dafür verantwortlich war, dass die Entzündung sich so schnell und schlimm ausgebreitet hatte.

Video: Gesundheitstipp: Wie kann man Diabetes vorbeugen?

Am Ende ertrug die zweifache Mutter trotz der starken Arzneimittel die Schmerzen nicht mehr – und so bettelte sie ihre Ärzte an, ihr Bein zu amputieren. Im April 2016 wurde Czernozkow operiert, nach fünf Monaten konnte sie erst wieder die Klinik verlassen. Dennoch ist sie überglücklich – und meistert ihren Alltag tapfer. "Ich bin stolz auf mich selbst, wie ich das geschafft habe, ich komme alleine zurecht. Ich rocke das Leben auch mit einem Bein."

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jp

Hinter Beinschmerzen können ernsthafte Erkrankungen stecken

Rubriklistenbild: © Facebook / Tatyana Czernozukow (Screenshot)

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