Frauen bei künstlicher Befruchtung immer älter

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Frauen bei künstlicher Befruchtung immer älter.

München - Frauen schieben ihren Kinderwunsch immer weiter auf. Beruf oder private Gründe sind hierfür entscheidend.

Frauen, die sich in Deutschland künstlich befruchten lassen, sind beim Beginn der Behandlung immer älter. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) sind Frauen bei ihrer ersten künstlichen Befruchtung im Durchschnitt 35 Jahre alt und somit bereits ein Jahr älter als noch vor fünf Jahren. Das Alter der Frau sei bei künstlichen Befruchtungen jedoch nach wie vor entscheidend.

„Anzahl und Qualität der Eizellen nehmen mit zunehmendem Alter immer weiter ab“, sagte Professor Jan-Steffen Krüssel vom Universitätsklinikum Düsseldorf beim 59. DGGG-Kongress in München. Dass Frauen immer später Kinder bekommen, habe verschiedene Gründe. Gut die Hälfte der Frauen (51 Prozent) schiebe ihren Kinderwunsch aus beruflichen und finanziellen Gründen hinaus. Vielen Frauen fehle auch der richtige Partner zur Familiengründung. Der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe findet noch bis Samstag in München statt.

dpa

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