Was gegen Muskelkater wirklich hilft

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Symbolbild

Baierbrunn - Der Frühling macht auch auf Sport. Wer lange nicht trainiert hat, den erwartet Muskelkater. Kann man ihn verhindern?

Muskelkater ist die Reaktion auf ungewohnte Anstrengungen. Neue Belastungen führen in den Muskelfasern zu winzigen Rissen. Es sind die Folgen des Reparaturprozesses, die uns Schmerzen bereiten: Die geschädigten Bereiche schwellen an und reizen schmerzempfindliche Nerven.

Der Sportmediziner Professor Dieter Böning von der Freien Universität Berlin rät in der "Apotheken Umschau", solche Signale ernst zu nehmen: "Rohe Kräfte würde ich jetzt nicht walten lassen, denn schließlich sind die Muskeln schon ein bisschen angefetzt." Wer jetzt hart weitertrainiert, riskiert eine Zerrung oder gar einen Muskelfaserriss. Leichte Belastungen aber lassen den Schmerz sogar schneller abklingen.

Durch den erhöhten Stoffwechsel werden Schäden schneller repariert. Ein Saunabesuch oder ein warmes Bad können die Schmerzen lindern. Bewährt haben sich Badezusätze mit ätherischen Ölen, welche die Durchblutung anregen.

Nach etwa sieben Tagen ist ein Muskelkater ausgestanden. Wenn nicht, sollte man zum Arzt gehen. Das gilt auch, wenn Schmerzen gleich nach der Belastung auftreten, denn sie haben andere Ursachen. Ein Muskelkater hinterlässt keine Schäden. Im Gegenteil, er macht den Muskel stärker. "Der beste Schutz vor Muskelkater ist Muskelkater", bringt Dieter Böning das Geschehen auf den Punkt.

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