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Exotische Beeren

Getrocknete Cranberrys sind meist schon nachgezuckert

Sind die Beeren reif, flutet man die Felder mit Wasser. Danach lassen sich die Früchte mithilfe einer Erntemaschine vom Busch trennen. Foto: Andy Manis/WISCONSIN STATE CRANBERRY GROWER/EPA
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Sind die Beeren reif, flutet man die Felder mit Wasser. Danach lassen sich die Früchte mithilfe einer Erntemaschine vom Busch trennen. Foto: Andy Manis/WISCONSIN STATE CRANBERRY GROWER/EPA

Cranberrys gelten als gesund, da sie eine große Menge an sekundären Pflanzenstoffen enthalten. Doch werden die getrockneten Beeren oftmals nachgezuckert. Wo kommen die im Handel erhältlichen Früchte her und wie werden sie geerntet?

München (dpa/tmn) - Sie kommen meist als süße Früchtchen daher, doch in Wahrheit sind rohe Cranberrys sauer und herb. Deshalb werden sie als getrocknete Früchte von vielen Herstellern nachgezuckert, informiert die Verbraucherzentrale Bayern.

Als Beilage passen die Beeren zu Wild und Geflügel, werden aber auch als Backzutat immer beliebter. Im Supermarkt gibt es Cranberrys meist als Importe aus Lettland und den USA zu kaufen. Sind die Beeren reif, flutet man die Felder mit Wasser. Danach lassen sich die Früchte mithilfe einer Erntemaschine vom Busch trennen. Vier Luftkammern in den Beeren sorgen für Auftrieb. Minderwertige Früchte gehen unter. So werden nur die guten Beeren eingesammelt.

Cranberrys enthalten große Mengen an sekundären Pflanzenstoffen. Ihnen wird eine entzündungshemmende Wirkung bei Harnwegsinfekten zugesprochen. Diese Wirkung sei aber wissenschaftlich nicht belegt, so die Verbraucherschützer.

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