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Mit der richtigen Ernährung Symptome lindern

Heuschnupfen: Diese Lebensmittel sollten Allergiker zuhause haben

Eine junge Frau liegt auf einer blühenden Wiese und niest in ihr Taschentuch
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Heuschnupfen ist eine echte Plage für Betroffene.

Viel Sonnenschein und milde Temperaturen - der Schnellstart in den Frühling war für die meisten ein echtes Highlight. Allergiker dagegen leiden: die Pollen der Frühblüher sind regelrecht explodiert, für viele hilft da nur der Griff zu Medikamenten. Doch mit der richtigen Ernährung kann der Heuschnupfen gelindert werden.

München - Sonne, warme Temperaturen und erstes Vogelgezwitscher. Der Frühling lässt sich in diesem Jahr besonders früh genießen. Bei vielen Menschen löst er aber vor allem eines aus: ständigen Niesreiz, tränende Augen und eine juckende und laufende Nase. Das warme und sonnige Wetter lässt die Natur explodieren und damit auch die ersten Pollen fliegen. Heuschnupfen kann die schönen Frühlingstage also schnell vermiesen. Aber es gibt Hoffnung für Allergiker: Bestimmte Lebensmittel können dabei helfen, die Symptome zumindest deutlich zu mildern.

Richtige Ernährung statt Tabletten und Sprays?

Die Symptome des Heuschnupfens sind nicht nur sehr lästig, sie beeinträchtigen Alltag und Nachtruhe ganz erheblich. Sprays, Tropfen und verschiedenen Medikamente sind da oft das einzige Mittel der Wahl. Das muss aber nicht sein. Denn auch eine Anpassung der Ernährung kann wahre Wunder bewirken. Das liegt in erster Linie an Mikronährstoffen in unserer Nahrung. Sie haben einen großen Einfluss auf den menschlichen Organismus und sind entscheidend an der Ausschüttung, Produktion und am Abbau von Botenstoffen und Hormonen beteiligt. Manche Lebensmittel eignen sich also besser und manche schlechter, um gegen den lästigen Heuschnupfen vorzugehen.

Was man über Histamin wissen muss

Es ist vor allem der körpereigene Naturstoff Histamin, der bei sämtlichen auf Allergien zurückzuführenden Reaktionen des Körpers eine entscheidende Rolle spielt. Also auch bei Heuschnupfen. Histamin ist unter anderem direkt an der Abwehr körperfremder Stoffe beteiligt. Der Eiweißstoff kommt in vielen Lebensmitteln vor, wird aber auch im Körper selbst produziert. Er kann allergische Reaktionen und Blutdruckabfall hervorrufen, heißt es vonseiten der Vereine für unabhängige Gesundheitsberatung. Es gilt also, Histamin mithilfe der Ernährung zu senken.

Ein natürliches Mittel, das den Abbau von Histamin beschleunigen soll, ist beispielsweise Vitamin C. Auch die Vitamine B3 und D sowie Zink und Omega-3-Fettsäuren verlangsamen die Histamin-Ausschüttung im Körper. Diese Faktoren sollten sich Allergiker bei ihrer Ernährung zunutze machen, um die Leiden bei Heuschnupfen zu lindern. Vielseitig, ausgewogen und entzündungshemmend sollte sie sein. Neben den Omega-3-Fettsäuren trifft das unter anderem auf Mikronährstoffe wie sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien zu. Doch in welchen Lebensmitteln sind solche Nährstoffe überhaupt enthalten?

Weniger Probleme mit Heuschnupfen dank der Ernährung: Omega-3-Fettsäuren helfen

Einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren hat vor allem Fisch. Insbesondere Thunfisch oder Lachs (nicht geräuchert) eignen sich demnach ideal, um auf dem Speiseplan von Heuschnupfen-Geplagten zu landen. Reich an Omega 3 ist ebenfalls Leinöl. Ein Esslöffel des geschmacksneutralen Öls lässt sich ganz einfach bei fast jeder Mahlzeit ergänzen. Auch in Smoothies oder in Salatsoßen ist es geschmacklich kaum wahrzunehmen.

Ein weiteres Lebensmittel, das gegen den Heuschnupfen helfen kann, ist die Zitrone. Das reich enthaltene Vitamin C ist gut für das Immunsystem. Aber nicht nur das: Außerdem bindet es Histamin und wandelt es zu anderen nicht allergen wirkenden Verbindungen um. Dieser Effekt kann mit Zitronen-Wasser ausgenutzt werden. Einfach eine oder mehrere Scheiben der Frucht in eine Karaffe Wasser geben und trinken. Viele Menschen geben auch noch ein Stück Ingwer hinzu. Der hemmt zwar ebenfalls die Ausschüttung von Histamin im Körper, hilft aber nicht gegen die Allergie.

Viel Wasser und grünes Gemüse helfen bei Problemen mit Allergien

Ebenfalls wichtig: Viel trinken. Nicht bloß für das allgemeine Wohlbefinden, sondern auch gegen Heuschnupfen. Im Idealfall sollen Betroffene sogar mehr als die allseits empfohlenen zwei bis drei Liter Wasser pro Tag trinken. Denn ist der körpereigene Flüssigkeitsspeicher gefüllt, sind auch die Schleimhäute gut befeuchtet. Pollen haben es dann schwerer, sich festzusetzen. Mineralwasser bietet sogar einen weiteren Vorteil. Unter den enthaltenen Mineralien befindet sich auch Magnesium, dass Calciumionen reguliert. Diese tragen zur Ausschüttung von Histaminen bei, die den unangenehmen Juckreiz an Augen und Nase verursachen. Auch grünes Blattgemüse ist reich an sekundären Pflanzenstoffen wie Carotinoiden und Antioxidantien. Dazu gehören das Multitalent Grünkohl, Mangold, Brokkoli und andere Gemüsesorten, die die Symptome der Allergien bekämpfen können.

Honig wirkt desensibilisierend

Und auch Honig kann helfen, Probleme mit Heuschnupfen zumindest zu regulieren. Vor allem dann, wenn er aus der Region und sozusagen aus den Blüten der direkten Umwelt stammt. Das Prinzip: natürliche Desensibilisierung. Ein Esslöffel Honig am Tag kann also helfen. Allerdings sollte man in der akuten Phase des Heuschnupfens vorsichtig sein, durch seine verwandten Allergene kann er die Symptome unter Umständen verschlimmern. Außerhalb dieser Akut-Phase ist er aber ein gesundes und natürliches Heilmittel, auch bei Allergien.

si

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