„Magersucht ist überwiegend weiblich, jung, ehrgeizig – und lebensgefährlich“

Initiative gegen Schlankheitswahn

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Jedes fünfte Kind zwischen elf und 17 Jahren leidet an Magersucht.

Jedes fünfte Kind zwischen elf und 17 Jahren leidet an Symptomen einer Essstörung. Und in einem von zehn Fällen endet eine ausgeprägte Magersucht tödlich.

Die Bundesregierung sieht deshalb Handlungsbedarf. „Magersucht ist überwiegend weiblich und sehr jung, enorm ehrgeizig und lebensgefährlich.“ Mit diesen Worten stellte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen jetzt in Berlin eine neue Initiative „gegen den Schlankheitswahn“ vor. An der Kampagne beteiligen sich auch die Bundesministerien für Gesundheit sowie für Bildung und Forschung.

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Letzteres fördert derzeit Forschungsprojekte zum Thema Essstörungen mit sieben Mio Euro, und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat Info-Material entwickelt sowie eine Beratungshotline eingerichtet. Zudem sollen Kindergärten, Schulen, Sportvereine und Ärzte jungen Menschen stärker als bisher die Grundregeln gesunder Ernährung und Bewegung sowie ein positives Selbstbild und Körpergefühl vermitteln.
Geplant ist auch, Internetforen von Magersüchtigen und Essgestörten schärfer zu überwachen. Ulla Schmidt: „Wir führen Gespräche mit der Mode-, Werbe- und Medienbranche, um endlich gesunde Schönheitsideale und Vorbilder zu etablieren. Mager-Models gehören weder auf den Laufsteg noch in die Werbung“.

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