Besser zum Arzt

Innenohr kann auch Ursache bei Schwindelanfällen sein

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Wer öfter mit Schwindel zu kämpfen hat, sollte sich unbedingt untersuchen lassen. Meist kann man die Ursache gut behandeln. Foto: Christin Klose

Ein Mensch kann einen Schwindelanfall aus ganz unterschiedlichen Gründen erleiden. Wohl die wenigsten rechnen dabei jedoch mit dem Innenohr als Quelle der Erkrankung.

Neumünster (dpa/tmn) - Wiederkehrende Schwindelanfälle sind für die Betroffenen häufig auch psychisch belastend. Wenn sich plötzlich alles dreht, fühlen sich Menschen bedroht, manche haben Todesangst, berichtet der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte auf seiner Plattform.

Schwindel-Erkrankungen können zudem das Gehör schädigen und - gerade bei älteren Patienten - zu gefährlichen Stürzen führen. Wer immer wieder mit solchen Attacken zu kämpfen hat, sollte zum Arzt gehen. Eventuell kommt neben einer medikamentösen Behandlung auch eine psychotherapeutische infrage.

Hinter plötzlichen und langanhaltenden Schwindelanfällen kann zum Beispiel Morbus Menière stecken. Bei Betroffenen kommt es zu einem Ungleichgewicht der Innenohrflüssigkeiten. Morbus Menière geht häufig mit Schwerhörigkeit, Ohrgeräuschen oder Erbrechen einher. Zur Therapie dieser Erkrankung stehen zwei Wirkstoffe zur Verfügung, die ins Mittelohr gespritzt werden, erläutern die Fachärzte.

HNO-Ärzte

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