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Kartonbeschriftung verrät nichts über Ei-Herkunft

Wer wissen will, wo sein Frühstücksei herkommt, muss den Stempel auf den Eiern beachten. Foto: Armin Weigel/dpa/dpa-tmn
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Wer wissen will, wo sein Frühstücksei herkommt, muss den Stempel auf den Eiern beachten. Foto: Armin Weigel/dpa/dpa-tmn

Bio oder Freiland, aus Deutschland oder Niederlande? Wer beim Einkauf wissen will, wo das Ei herkommt, muss einen Blick in den Karton werfen.

Rostock (dpa/tmn) - Wo kommt das Frühstücksei her? Wer das wissen will, muss den Stempel auf dem Ei beachten. Auf der Verpackung selbst steht nur die Packstellennummer. Sie gibt an, wo die Eier verpackt wurden, informiert die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.

Auf dem Ei finden Verbraucher hingegen den Erzeugercode. Er enthält Angaben zur Haltungsform und den Ländercode, gefolgt von der Nummer des Legebetriebs.

Ein Beispiel: 0-DE-1234567 bedeutet etwa, dass das Ei aus Biohaltung (Ziffer 0) in Deutschland stammt. Steht am Anfang die Ziffer 1, handelt es sich um ein Ei aus Freilandhaltung, die 2 bedeutet Bodenhaltung und 3 steht für eine Haltung in Kleingruppen.

Es könne nämlich durchaus sein, dass in einem Karton mit dem Länderkürzel DE in der Packstellennummer auch Eier aus Frankreich oder Belgien stecken, informieren die Verbraucherschützer.

© dpa-infocom, dpa:200713-99-773924/2

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