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Hans Stelling leitet in Nienburg eine Selbsthilfegruppe für Atemwegserkrankungen

Der Kranke muss selbst aktiv bleiben

Kreiszeitung

Achim - SYKE (rb) Hans Stelling (77) ist vor knapp zehn Jahren an einem Lungenleiden erkrankt. In Nienburg leitet der Rentner eine Selbsthilfegruppe für Atemwegserkrankungen.

Herr Stelling, Sie leiden selbst an einer Lungenkrankheit. Wie haben sich Ihre Beschwerden seit der Gründung der Selbsthilfegruppe entwickelt?

Ich bin 1999 sehr schwer erkrankt und dann zur Kur gewesen. Ich habe mich dort sehr gut erholt. Die Atemnot aber ist geblieben. Mein Arzt hat mir geraten, eine Lungengruppe zu gründen. Ich habe diese Gruppe über den Paritätischen Dienst gegründet und bin im Grunde seit Frühjahr 2000 dabei. Es ist ein Erfolg geworden. 1999 hätte ich so nicht mit Ihnen reden können. Jetzt bin ich in der Lage, eine Stunde lang einen Vortrag zu halten. Das habe ich dem Lungensport und dem Arzt zu verdanken.

Mit welchen Erwartungen und Wünschen kommen die Erkrankten in Ihre Gruppe?

Manche kommen in dem Glauben, mit zwei, drei Abenden wäre es getan. Eine Lungenschädigung kann man nur mit regelmäßiger Aktivität zum Stillstand bringen. Nicht auf dem Laufband im Fitnessstudio, sonder mit Lungensport.

Lungenkrankheiten können ja sehr unterschiedlich sein. Sie bieten Übungen für verschiedene Fälle?

Wir befassen uns mit allen Lungenkrankheiten. Ich gebe Informationsmaterial weiter. Gut über seine Krankheit Bescheid zu wissen, ist enorm wichtig.

Die Behandlung von Asthma hat große Fortschritte gemacht. Kortison ist viel gezielter einsetzbar.

Das ist richtig. Leider ruft der Name Kortison immer noch bei vielen Angstgefühle und Ablehnung hervor. Wenn nach Verordnung des Arztes dosiert wird, gibt es keinen Grund für Bedenken. Regelmäßige Einnahme ist vielmehr Bedingung für den Stillstand der Krankheit. Der Betroffene muss selbst aktiv bleiben. Was auch wichtig ist: Eine Grippeschutzimpfung für Ältere.

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