Dengue-Fieber auf der Urlaubsinsel Madeira

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Madeira - Zahlreiche Fälle der Viruserkrankung werden seit Anfang Oktober auf der portugisischen Insel verzeichnet. Mücken sind die Überträger:

Auf der beliebten Urlaubsinsel Madeira sind seit Anfang Oktober 1.390 Fälle von Dengue-Fieber von den portugiesischen Gesundheitsbehörden registriert worden. Dabei handelt es sich nach Auskunft des Leiters des Gesundheitsamtes Traunstein, Dr. Franz Heigenhauser, um den größten Dengue-Fieber-Ausbruch in Europa seit 100 Jahren. Das Fieber wurde auch bei 35 Urlaubsrückkehrern, hauptsächlich Engländern, festgestellt, Deutsche sind bisher nicht betroffen.

Das Dengue-Fieber ist eine Viruserkrankung, die von bestimmten Mücken übertragen wird. Die Symptome des Dengue-Fiebers sind hohes Fieber, Schüttelfrost, Kopf-, Muskel- und Ge­lenksschmerzen. Bei schweren Verläufen kann es zu sind innere Blutungen kommen, ca. 1,5 % der Krankheitsverläufe sind tödlich, die Inkubationszeit beträt 3- 14 Tage . Da es weder eine Impfung noch eine kausale Therapie gibt, ist die Mückenstichprophylaxe der wirksamste Schutz.. Dabei gelten die gleichen Regeln wie bei der Malaria- bzw. Zeckenprophylaxe: Möglichst viel Haut bedecken, Tragen einer Kopfbedeckung sowie häufigen Auftragen von Mückenschutzmittel. Da die Mücken, die das Fieber übertragen, auch tagaktiv sind, ist ein Schutz auch tagsüber erforderlich. Bei Urlaubsrückkehren aus Madiera ist bei Auftreten von hohen Fieber an Dengue- Fieber zu denken.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

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