Unfassbar

Mann geht nach drei Jahren zum Arzt - das kommt zum Vorschein

Rekord-Fund: Drei Jahre lang trug ein Mann eine riesige Beule am Kopf – bis er endlich ins Krankenhaus geht. Die Ärzte dort trauten im ersten Moment ihren Augen nicht.

Fast wäre es zu spät gewesen – doch schließlich ging Santlal Pal doch zum Arzt. Drei Jahre hatte der 31-Jährige gewartet, bis er sich das traute. Währenddessen wuchs eine fast fußballgroße Kugel aus seinem Hinterkopf. Doch trotz dieses beunruhigenden Geschwürs ging er erst in letzter Minute ins Krankenhaus.

Mann wartet drei Jahre, bis er zum Arzt geht: fast zwei Kilo Hirntumor gefunden

Dort staunten die Chirurgen nicht schlecht – und leiteten sofort eine Not-OP ein, die sieben Stunden dauerte. Der Grund dafür: Laut der indischen Tageszeitung The Hindu waren zehn Prozent des Geschwürs, das sich als riesiger Gehirntumor herausstellte, in den Schädel hineingewachsen.

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Eine Horrorvorstellung – und auch eine riskante Aktion der Ärzte am BYL Nair Krankenhaus in Mumbai: "Der Eingriff war eine Herausforderung – wegen der Größe des Tumors und weil riesige Arterien direkt in den Tumor führten", so der behandelnde Hirnchirurg Trimurti Nadkarni. "Es war eine extrem respekteinflößende und komplizierte Operation."

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War es wirklich ein Hirntumor? Zweifel kommen auf

Schließlich soll der Tumor satte 1,87 Kilo gewogen haben und sehr gut durchblutet gewesen sein. Aus diesem Grund litt der junge Mann bereits unter Blutarmut und sei angeblich schon stufenweise erblindet. Nun hoffen die Ärzte, dass der junge Mann wieder ganz gesund wird und auch bald wieder sehen kann.

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Laut Bild Online soll es allerdings Zweifel in der Medizinerwelt geben, ob es sich wirklich um einen Hirntumor gehandelt habe. "Dann müsste der Tumor aus Nervenzellen bestehen und die wachsen nicht so massiv", erklärt die Neuroonkologin Marion Rapp vom Universitätsklinikum Düsseldorf.

Dagegen soll der Rekord-Tumor aus Gewebe bestanden haben, das sich üb er Jahre erst langsam außerhalb des Schädels gebildet habe und dann allmählich auch in diesen hineingewachsen sei. Falls es sich allerdings doch um einen Tumor gehandelt habe, schließt Rapp, dann wohl nur um einen gutartigen.

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jp

Rubriklistenbild: © Facebook/Siendo Curioso

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