Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Sauer essen

Ärztin verrät, wie der Körper Alkohol am besten verkraftet: „Am besten schon vorwässern den ganzen Tag“

Ein Mann liegt auf dem Tisch vor ihm eine Flasche Schnaps
+
Katerstimmung

Hochzeiten bis Gartenfeste: Bier, Wein & Spirituosen fließen bei solchen Feierlichkeiten oft in rauen Mengen. Elend müsst Ihr Euch am nächsten Tag nicht fühlen, wenn Ihr ein paar Tricks kennt.

Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin B12, Magnesium und Kalium, Elektrolyt-Lösungen aus der Apotheke oder die Immer-Ein-Glas-Wasser-nach-dem-Bier-Regel: Jeder hat sein eigenes Anti-Kater-Rezept. Am gesündesten ist es natürlich, erst gar nicht zu alkoholhaltigen Getränken zu greifen. Doch wenn einen doch mal die Lust überkommt, helfen ein paar einfache Maßnahmen, um dem Unwohlsein am nächsten Tag vorzubeugen. Dr. Yael Adler, Dermatologin, Sachbuchautorin und Ernährungsmedizinern gibt im ZDF-Interview Tipps, wie der Körper am besten mit einem alkoholreichen Abend fertig wird.

Zum Hintergrund: In alkoholischen Getränken wie Bier, Wein und Schnaps ist Ethanol enthalten. Dabei handelt es sich um eine als Lebergift eingestufte Droge, die Organe und Hirn schaden kann. Übermäßiger Konsum hat fatale Folgen: Leberzirrhose, Alkoholsucht, Nervenschäden im Gehirn bis hin zu Krebs. Die empfohlenen Höchstmengen Alkohol laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen:

  • Mindestens zwei alkoholfreie Tage pro Woche
  • Für Frauen: nicht mehr als zwölf Gramm Alkohol pro Tag, also nicht mehr als ein kleines Glas Wein (0,125 Liter)
  • Für Männer: nicht mehr als 24 Gramm Alkohol pro Tag, also zwei kleine Gläser Bier (0,6 Liter)

Ein internationales Forscherteam schlussfolgerte allerdings kürzlich aus einer Studie: Menschen unter 40 Jahren sollten Wein, Bier und andere alkoholische Getränke komplett meiden. Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Cocktail, Bier oder Wein: Alkohol schadet Hirn und Leber und sollte nicht regelmäßig konsumiert werden.

Rollmops als perfektes Kater-Frühstück? Ärztliche Tipps im Überblick

„Wenn man weiß, dass man abends ein bisschen was trinkt, sollte man schon vorwässern den ganzen Tag. Am besten mit Mineralwasser“, so Dr. Yael Adler, die sich unter anderem auf Ernährungsmedizin spezialisiert hat. Leitungswasser sei nicht zu empfehlen, weil dieses weniger von den essenziell wichtigen Elektrolyten Magnesium, Kalzium oder Kalium enthält, die der Körper durch Alkoholkonsum ausschwemmt, so die Ärztin. „Es ist so, dass Alkohol Wasser treibt. Am nächsten Tag hat man dann Kopfschmerzen, weil man ausgetrocknet ist, weil die Elektrolyte fehlen. Die muss man auffüllen“, so Adler. Herzhaftes Essen am Tag der Feier verhindere zudem, dass der Alkohol zu schnell im Körper umgewandelt wird. Wer außerdem auf wenig süße Alkoholika setzt, beugt ebenfalls Nachwehen vor. Denn süße Getränke verlangsamen den Alkoholabbau, erklärt Adler.

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

Eine mit Coronaviren befallene Zelle
Ende 2019 wurde zum ersten Mal über das Coronavirus Sars-CoV-2 berichtet. Zuerst nur in China diagnostiziert, breitete sich die durch Coronaviren ausgelöste Krankheit Covid-19 weltweit aus. Die Pandemie hat im Jahr 2020 weltweit etwa 1.900.000 Todesopfer gefordert. Auf der Darstellung oben ist eine menschliche Zelle (grün) zu sehen, die mit Coronaviren (gelb) infiziert ist.  © Niaid/dpa
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat. © dpa
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch.
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch. © dpa
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff.
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff. © dpa
Grippe Virus
Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene. © dpa
Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus.
Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus. © dpa
Rhinovirus Human rhinovirus 16 (HRV16)
Rhinovirus Human rhinovirus 16 (HRV16): Schnupfen verbreitet sich weltweit durch Rhinoviren. © dpa
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung.
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung. © dpa
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. © dpa
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen.
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen. © dpa
Auslöser der Tuberkulose sind Bakterien (Mycobacterium tuberculosis)
Tuberkulosebakterium Mycobacterium tuberculosis: Die auch als Schwindsucht bekannte Krankheit ist, obwohl sie heutzutage als heilbar gilt, eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. © dpa
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz.
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz. © dpa

Am nächsten Morgen Lust auf sauren Rollmops? Saure Lebensmittel unterstützen den Körper dabei, Alkohol abzubauen, informiert Ernährungsexpertin Yael Adler. Im Rollmops außerdem enthalten: „Viele Mineralien, zum Beispiel Selen zur Entgiftung“, so Adler. Folgende Lebensmittel und Getränke eignen sich der Medizinerin zufolge ebenfalls, um den Tag danach schneller zu regenerieren:

  • Mineralwasser
  • Saftschorlen
  • Saure Gurken
  • Tomatensaft
  • Hühnersuppe
  • Haferschleim

Kommentare