Novemberdepressionen pflanzlich bekämpfen

+

Rosenheim - Schokolade macht glücklich, das weiß jeder,doch zeigt meist die Waage die Quittung dafür. Man kann der schlechten Stimmung aber auch mit kalorienarmen Mitteln zu Leibe rücken.

Mischtropfen bei Depression und Aufregung

Frische Zitronenmelisse, Lavendel, Johanniskraut und Quendel zu gleichen Teilen mit einem halben Teil Baldrianwurzel mischen und alles mit hochprozentigem Alkohol bedecken, bis er drei Hand breit über den Pflanzenteilen steht. 14 Tage ziehen lassen, währenddessen immer wieder schütteln und danach abseihen. Dunkel gelagert haben sich diese Tropfen auch bei Schlafstörungen und bei Unruhezuständen bewährt. Täglich 20 bis 30 Tropfen einnehmen.

Melissensirup

Kann bei Depressionen und Angstzuständen, aber auch bei Schlaflosigkeit eingesetzt werden. Frische Melissenblätter werden locker in ein 2-Liter-Glas gegeben, 1 Liter Wasser und 1 EL Zitronensäure dazugegeben. Nach 1 bis 2 Tage kann die Flüssigkeit abgefiltert werden und wird 1 kg Zucker solange verrührt, bis sich die Zuckerkristalle vollständig aufgelöst haben. Dunkel lagert, hat man einen belebenden Getränkesirup, der jeder Limonade den Rang abläuft.

J ohanniskraut-Schnaps

hilft die depressive Verstimmung zu bekämpfen, macht aber lichtempfindlich. In ein weithalsiges Gefäß füllt man bis zur Hälfte Johanniskrautblüten und so viel guten Kornschnaps, dass die Blüten gut bedeckt sind. Nach vier Tagen gießt man die Flüssigkeit, die bereits eine dunkelrote Färbung hat, durch einen Filter. Der Schnaps kann sofort getrunken werden, wird aber besser, wenn er länger gelagert wird.

Wacholderwein

Ein Likörgläschen wirkt belebend. Für dieses köstliche Getränk 1 l Weißwein in einen Topf geben, mit 100 g frischen Wacholderbeeren und 150 g Honig oder Zucker langsam erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Nicht kochen lassen, der Wein soll immer handwarm bleiben. Abkühlen lassen, mit einem Deckel abdecken und mindestens 1 Tag an einen kühlen Ort stellen. Durch ein Tuch filtern. Der Wein kann sofort getrunken werden.

Elixier gegen Melancholie

1 bis 2 Teelöffel getrocknete Aronstabwurzel zerkleinern und mit 1 l Wein kochen. Danach abfiltern und davon täglich 20 ml in einem Zeitraum von 4 bis 6 Wochen einnehmen, in schweren Fällen mehrmals täglich. ACHTUNG: Aronstab ist Giftig!

Thymianwein

hat sich bei Melancholie und allgemeiner Schwäche bewährt. Man gießt über 1 Teil Kraut 5 Teile guten Weißwein und lässt die Mischung bis zu 7 Tage bei Zimmertemperatur stehen. Anschließend abseihen und täglich 1 Glas trinken.

Wir alle kennen das nur zu gut. Wenn es draußen kalt und düster ist, tun wir nichts lieber, als uns auf dem Sofa zu verkriechen. Selbst verlockende Freizeitangebote werden auf einmal uninteressant - man kann sich einfach nicht aufraffen. Um die Lethargie zu vertreiben, sind folgende Kräuter besonders geeignet: Kardamom, Zimt, Ingwer, Nelke, Pfefferoni.

Und wenn die Stimmung im November immer trüber wird und sich die berüchtigte Winterdepression breit macht, kann man mit Zitronenmelisse, Hafer, Ginseng, Gingko, Helmkraut, Lindenblüten, Eisenkraut, Ziest, Salbei und Johanniskraut Abhilfe schaffen.

Auch sinnvoll bei Erschöpfung sind Anwendungen mit Salbei, Hafer, Ginseng, Gingko, Eisenkraut und Helmkraut.

Auch mit Bachblüten kann man etwas gegen die Winterdepression tun. Die folgenden vier Frohnaturen sorgen auf sanfte Weise dafür, dass sei schnell wieder zufrieden sind und die schönen Seiten des Winters in vollen Zügen genießen können.

Auch Gentian, der Bittere Enzian, hat sich bei Depressionen bewährt. Vor allem, wenn man von Selbstzweifeln geplagt wird, sich schnell entmutigen lässt, Ausdauer und Selbstvertrauen fehlen und man generell eine negative Erwartungshaltung an die Zukunft hat, kann Bachblüte Nr. 12 helfen. Skepsis und Depressionen legen sich schnell, man lernt wieder, seine Aufgaben zu meistern, erkennt Schwierigkeiten als Lernchance an, zeigt mehr Ausdauer und wieder mehr Optimismus, Heiterkeit und Zuversicht.

Gorse, der Stechginster, ist sinnvoll, wenn sich der Winterblues mit Gleichgültigkeit und grundloser Niedergeschlagenheit zeigt, sodass man keinen Antrieb hat, man mut- und hoffnungslos in die Zukunft blickt und das Leben als sinnlos betrachtet. Die Bachblüte Nr. 13 hilft also bei großer Verzweiflung und wenn die Motivation und die Kraft fehlt. Auch dunkle Augenringe und Blässe werden gelindert.

Wilder Senf, die Bachblüte Mustard, kann bei Appetitlosigkeit und Depressionen helfen. Sie ist vor allem dann angebracht, wenn man das Bedürfnis hat, sich von anderen zurückzuziehen, menschliche Nähe nur schwer aushält und seiner Umwelt gegenüber gleichgültig ist. Außerdem unterstützt sie den Heilungsprozess bei Hauterkrankungen und lindert die Beschwerden bei Schulterleiden. Bachblüte Nr. 21 kann helfen, wieder Humor und Leichtigkeit ins eigene Leben zu bringen, das Durchhaltevermögen bei Schwierigkeiten zu fördern, neue Lebenskraft und Mut zu spüren, sodass man die Notwendigkeit erkennt, etwas in seinem Leben zu verändern.

Wild Rose, die Heckenrose, hilft, wenn man komplett resigniert hat, apathisch und depressiv ist, keine Lust und keinen Antrieb auch für Dinge verspürt, die einem sonst Freude machen, man immer müde und träge ist und kein Interesse an den schönen Seiten des Lebens mehr hat. Mit der Bachblüte Nr. 37 kehrt der Kampfgeist und der Lebenswille zurück, man empfindet wieder Mut und Freude, fühlt sich lebendig und kann spontan und kreativ sein. Auch Patienten mit Erkältungen oder Infektionen profitieren von Wild Rose, da sie das Immunsystem stärkt.

Pressemeldung Verlag Freya KG

Zurück zur Übersicht: Gesundheit

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser