Patienten wünschen sich mehr Mitspracherecht

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München - Im bayerischen Vergleich fühlen sich die Oberbayern im Arzt-Gespräch am wenigsten von ihrem Arzt ernst genommen, so das Fazit einer Forsa-Umfrage in Bayern.

"Kein Wunder, denn allein bei der Medikamentenverschreibung werden 40 Prozent der befragten Bürger aus Oberbayern von ihrem Arzt nicht über Neben- oder Wechselwirkungen, Alternativen oder Gefahren bei Nicht-Einnahme informiert", sagt Christian Bredl, Leiter der TK-Landesvertretung Bayern. Insgesamt wünschen sich rund 60 Prozent der Oberbayern mehr Mitspracherecht, wenn es um ihre Behandlung geht. Um Patienten im Umgang mit Ärzten und anderen Gesundheitsdienstleistern den Rücken zu stärken, bietet die TK jetzt die Kursreihe "Kompetent als Patient" in München an. "Ob als Bürger, Patient oder Versicherter – jeder sollte in der Lage sein, informierte und selbstbestimmte Entscheidungen für seine Gesundheit zu treffen", so Bredl.

In den drei interaktiven Veranstaltungen lernen die Teilnehmer Tipps und Tricks für erfolgreiche Arztgespräche, für die Bewertung der Seriosität von Gesundheitsinformationen sowie für die Suche und Bewertung von Ärzten, Kliniken und Internet-Apotheken. Die ersten Workshops finden am 11. September in München statt. Die Anmeldung erfolgt unter www.tk-online.de/patientenkompetenz.

Techniker Krankenkasse

Rubriklistenbild: © dpa

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