Tag 4: Mit Yoga geschmeidig bleiben

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Rosenheim - Nach drei intensiven Trainingstagen in der ersten Woche unserer Aktion "Fit in 8 Tagen" haben Sie sich ein wenig Ausgleich verdient. Zeit für Yoga!

Selbst wenn Sie noch nie etwas vom Sonnengruß oder dem Herabschauenden Hund gehört haben, sollten Sie sich das nicht entgehen lassen. Einerseits bietet der etwas andere Sport sanfte und fließende Bewegungen, erlaubt mental einen Gang zurück- und abzuschalten. Auf der anderen Seite werden auch beim Yoga die Muskeln gekräftigt, das Gleichgewicht und die Stabilität geschult. Während beim Krafttraining die Muskeln verkürzen, hilft die Dehnung, dass Sie beweglich bleiben. Aber richtig gut kann das Yoga-Trainer Jürgen Eibl von Quest erklären:

"Immer wieder werden wir gefragt; „was ist Yoga und warum macht man das?“ Wenn man den Leuten dann entgegnet: „Ein Jahrtausende altes indisches System zur Selbsterkenntnis, welches Körper, Geist und Seele wieder in Einklang bringt“, können die meisten damit oft genauso wenig anfangen.

Hier finden Sie alle Folgen von "Fit in 8 Tagen"

Der „normale Mensch“ ist heutzutage ständig beschäftigt. Diese Beschäftigung spielt sich hauptsächlich im Verstand ab, der permanent und zwanghaft denkt. Auch in den Phasen, in denen der Mensch äußerlich „nichts tut“ ist er doch ständig mit dem „inneren Tun, dem Denken beschäftigt“.

Durch dieses zwanghafte Denken entstehen Verspannungen. Diese Blockaden verhindern, dass „Prana“ (Lebensenergie) ungehindert durch unseren Körper fließen kann. Sie beeinträchtigen unsere Lebensqualität und doch sind sie nur hilfreiche Hinweise des Körpers um demjenigen bewusst zu machen, dass irgendetwas nicht im Gleichgewicht ist.

Durch verschiedene Stellungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama) und Meditation (dem „nach innen gerichteten Bewusstsein“) begibt man sich auf den Weg an die „Ursache des Leidens“.

Der Verstand kommt zur Ruhe. Blockaden lösen sich wieder. Energie kann wieder frei fließen. Der Körper wird geschmeidig und gesund und ein Zustand des „inneren Friedens“ breitet sich mehr und mehr aus.

Ein erstes wirkliches „Entspannen“ passiert. Der Verstand beruhigt sich und gibt die Sicht auf das Wesentliche, das „wirkliche Selbst“ frei. In diesem Zustand ist die „Selbsterkenntnis“ möglich, die von den Hindus und Buddhisten gerne als „Erleuchtung“ und von Buddha selbst als „das Ende des Leidens“ bezeichnet wurde.

Yoga ist ein Weg zu dieser Erkenntnis."

Yoga im Quest Club

Wir wünschen viel Spaß!

Ernährungstipp:

Fette sind gesund - solange es die „richtigen“ Fette sind!

Unterscheiden muss man dabei zwischen guten und schlechten Fetten. Gute Fette sind die Omega 3 Fettsäuren, sie sind blutungs- und entzündungshemmend wohingegen Omega 6 Fettsäuren blutungs- und entzündungsfördernd wirken. Ein gutes Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 ist 1:5. Der deutsche Durchschnitt hinsichtlich des Fettkonsums liegt leider bei etwa 1:15.

Gute pflanzliche Nahrungsfette sind enthalten in jeder Form von Leinsamen (Öl, Schrot oder in ganzer Form), Nüssen (besonders Walnüsse und Haselnüsse). Ein sehr gutes Fettsäureverhältnis tierischer Fette ist beispielsweise in Lachs, Makrele und Hering gegeben.

Rubriklistenbild: © Quest

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