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Schläft man besser, wenn man Alkohol trinkt?

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Wer angetrunken zu Bett geht, schläft wie ein Stein - vorerst.

Wer vor dem ins Bettgehen Alkohol in größeren Mengen getrunken hat, schläft schnell ein. Aber schläft er auch besser? Antworten darauf gibt ein Professor der Berliner Charité.

Ordentlich gefeiert und dann endlich ins Bett fallen - da schläft man wie ein Stein. Gerade wenn man mit ein paar Drinks gefeiert hat. Schließlich schläft man betrunken wie ein Stein, heißt es oft. Aber stimmt das eigentlich?

Nein, sagt Prof. Ingo Fietze, Leiter des interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums der Charité Universitätsmedizin in Berlin. "Man schläft wie ein Stein ein", sagt er. Denn der Alkohol verkürzt die Einschlafzeit.

"Aber ab dem zweiten oder dritten Glas Wein oder Bier wachen viele nach drei, vier Stunden auf", erklärt Fietze. "Der Abbau des Alkohols ist ein Weckreiz." Wer Glück hat, ist dann nur kurz wach, wer Pech hat, kann nicht wieder einschlafen.

Woran das genau liegt, ist nicht komplett erforscht, sagt Fietze. Er geht davon aus, dass man durch den Alkohol, der die Nerven betäubt, erstmal schwerer aufwacht. Ist der Alkohol aber abgebaut, verringert sich die Weckschwelle.

Das fällt zeitlich mit der Phase zusammen, in der die Weckschwelle auch nüchtern sinkt - und zwar nach den ersten beiden Tief- und Traumschlafphasen. Durch den Alkohol wird diese Herabsetzung verstärkt.

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dpa/tmn

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