Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Winter schlägt aufs Gemüt

Schlapp und müde: Saisonale Depression erkennen

Tristes Wetter, triste Stimmung: Energielosigkeit und Müdigkeit können auf eine saisonale Depression hinweisen. Foto: Daniel Modjesch
+
Tristes Wetter, triste Stimmung: Energielosigkeit und Müdigkeit können auf eine saisonale Depression hinweisen.

Krefeld - Erst nieselt es, dann graupelt es, dann schneit es: Der Himmel ist im Winter fast immer grau. Manche Menschen lässt das regelrecht depressiv werden.

Wochenlang nur grauer Himmel: Das kann aufs Gemüt schlagen. Manche Menschen bilden sogar eine saisonale Depression aus, die in der Fachsprache Seasonal Affective Disorder (SAD) heißt. Die typischen Symptome sind das Gefühl von Energielosigkeit, Müdigkeit am Tag, Heißhunger auf kohlenhydratreiche Nahrungsmittel und Gewichtszunahme, erläutert Christa Roth-Sackenheim vom Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP). Auch Angstzustände und Niedergeschlagenheit können auf die SAD hinweisen. Eine nicht-saisonale Depression unterscheidet sich zum Beispiel dadurch, dass statt Heißhunger und Müdigkeit eher Appetitlosigkeit und Schlafstörungen auftreten.

Die depressiven Phasen folgen typischerweise einem saisonalen Muster: Die kalte Jahreszeit über sind sie da, im Frühling klingen sie wieder ab. Eine Sommerdepression mit genau umgekehrtem Verlauf kommt wesentlich seltener vor. Wird das jahreszeitliche Muster mit den depressiven Phasen über mindestens zwei Jahre beobachtet und treten keine anderen depressiven Episoden auf, kann ein Arzt die Diagnose SAD stellen.

Eine saisonale Depression wird unter anderem mit sehr hellem weißem Licht behandelt. Dabei setzt sich der Betroffene täglich kurz nach dem Aufstehen für etwa 30 Minuten in einem Abstand von einem Meter vor eine spezielle 10 000 Lux-Lampe. Alle 90 Sekunden blickt er für etwa 3 Sekunden ins Licht: Über die Netzhaut werden so aktivierende Impulse an das Gehirn weitergegeben, so der BVDP. In manchen Fällen werden Betroffenen auch bestimmte Antidepressiva verschrieben.

Gegen eine SAD vorbeugen kann ein täglicher Spaziergang, bei dem man - auch bei bedecktem Himmel - oft in den Himmel schaut. Außerdem hilft der Aufenthalt im Freien, über das UV-Licht Vitamin D in der Haut zu bilden.

Bewegung ist die beste Medizin

Bewegung ist die beste Medizin

Bewegung ist die beste Medizin © dpa
Bewegung ist die beste Medizin © dpa
Bewegung ist die beste Medizin © dpa
Bewegung ist die beste Medizin © dpa
Bewegung ist die beste Medizin © dpa
Bewegung ist die beste Medizin © dpa
Bewegung ist die beste Medizin © dpa
Bewegung ist die beste Medizin © dpa
Bewegung ist die beste Medizin © dpa
Bewegung ist die beste Medizin © dpa

dpa/tmn

Kommentare