Sonne genießen - aber mit Köpfchen

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Sonnenbrände solte man nicht auf die leichte Schulter nehmen

Landkreis - Endlich mal wieder Sonne satt! Der blassen Winterhaut die ersten Strahlen gönnen, tut der Seele gut. Damit es auch der Haut gut tut, sollten Sie einiges beherzigen...

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Nach Untersuchungen der Klinik für Dermatologie der Ludwig-Maximilians-Universität München erkrankt in Bayern bereits jeder 100. Bürger im Laufe seines Lebens an diesem Hautkrebs. Der jüngste Patient war erst sieben Jahre alt!

Hier sind 10 goldene Regeln, damit Sonnen-Genuss ohne Folgen bleibt:

1. Unbedingt Sonnenbrand vorbeugen!

2. Langsam an die Sonne gewöhnen!

3. Blasse und empfindliche Haut höchstens 5 bis 10 Minuten in direkten Sonnenschein!

4. Intensive Mittagssonne (11 Uhr bis 15 Uhr) meiden!

5. Kleidung schützt am Besten!

6. Augen brauchen Sonnenbrillen!

7. Gut eincremen schützt!

8. Vor dem Sonnen eincremen!

9. Und nach dem Baden auch!

10. Eine gute Schutzcreme gegen UVA und UVB!

Und hier sind acht Sonnenbad-Mythen:

1. "Vorgebräunte" Haut braucht keinen Sonnenschutz: Selbst nach vier bis sechs Wochen Strandurlaub erreicht man durch den natürlichen Bräunungsprozess höchstens einen Lichtschutzfaktor 4 bis 6, sagten dazu die Hautexperten von Nivea.

2. Aus rot wird braun: Sonnenbrand ist ein Zeichen für einen ernsthaften Hautschaden. Die so gequälte Haut erzeugt eine gewisse Bräune, um sich vor weiteren Schäden zu schützen. Diese wird sichtbar, wenn die Rötung zurückgeht. Die Rötung an sich wird nicht braun.

3. Im Schatten oder unter einem Sonnenschirm bekommt man keinen Sonnenbrand: Eine hohe UV- Dosis wird reflektiert, im Sand beispielsweise 15 bis 25 Prozent der UV- Strahlung.

4. An einem völlig bewölkten Tag braucht man keinen Sonnenschutz: Stimmt für Westeuropa. In der Nähe des Äquators ist die Strahlung selbst an einem bewölkten Tag noch zu hoch.

5. Wenn sich erste Rötungen zeigen, reicht es, für ein paar Stunden in den Schatten zu gehen: Ein Sonnenbrand erreicht seinen Höhepunkt nach 24 Stunden. Wenn erste Rötungen auftauchen, ist es bereits zu spät.

6. Mineralische Filter sind besser als chemische: Mit ausschließlich mineralischen Filtern ist es nicht möglich, ausreichenden UV- A- Schutz mit hohem LSF zu erzielen.

7. Sonnenschutzmittel mit hohem LSF können sparsamer aufgetragen werden: Empfohlen sind etwa 30 Milliliter für einen Erwachsenen. Bei einer kleineren Menge ist auch der Schutz geringer.

8. Je öfter man Sonnenschutz aufträgt, desto länger kann man in der Sonne bleiben: Erneutes Auftragen stellt nur den Schutzlevel des Produktes sicher, verlängert aber nicht die "erlaubte" Sonnenzeit.

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