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Kaum wiederzuerkennen

Student will sich die Haare färben - so sieht er jetzt nicht mehr aus

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Haarfärbeprodukte aus der Drogerie sind mit Vorsicht zu genießen.

Ein schwedischer Student musste nun auf die harte Art lernen, dass er allergisch auf Haarfärbemittel reagiert. Bei seinem Anblick rastet jetzt das Netz komplett aus.

Dass Haarfärbemittel aus der Drogerie mit Vorsicht zu genießen sind, sollte spätestens dann bekannt sein, wenn man auf die Rückseite der Packung schaut. Schließlich wird hier darauf hingewiesen, dass die teils auftretenden Gerüche und Dämpfe giftig sein können. Besonders Leute, die eine empfindliche Kopfhaut haben, sollten hier aufpassen, da aggressive Wirkstoffe verwendet werden.

Schwedischer Student reagiert allergisch auf Haarfärbemittel - mit erschreckendem Ergebnis

Doch ein schwedischer Student scheint nicht genauer aufs "Kleingedruckte" geschaut zu haben - er musste am Ende auf übelste Weise büßen, dass er allergisch auf das gewählte Haarfärbemittel reagierte. Schließlich schwoll seine obere Kopfhälfte so dermaßen an, dass er kaum mehr wiederzuerkennen war.

Eine Mitstudentin namens Stina Jörnvik postete (gemeinerweise) die krasse Vorher-Nachher-Verwandlung ihres Kumpels auf Twitter. Von dort aus ging es in allen sozialen Netzwerken viral:

Doch wie konnte das nur passieren? Man geht davon aus, dass eine Chemikalie namens para-Phenylendiamin, die oftmals in Haarfärbeprodukten vorkommt, eine allergische Kontaktdermatitis auslösen kann. Die Symptome sind allerdings vielfältig und nicht sofort einzusortieren.

Zudem kann es teilweise mehrere Stunden dauern, bis erste Beschwerden auftreten. Während manche dann juckende Quaddeln entwickeln, kämpfen andere mit Schluck- oder Atembeschwerden wie anhaltendes Niesen.

Video: Haare färben ohne Chemie: Der Test

Ballonkopf durch allergische Kontaktdermatitis - das Netz sieht es gespalten

Doch während einige Twitter-User angesichts der komischen Kopfform des Studenten tobten, schien das andere wiederum kalt zu lassen. Stattdessen posteten sie ebenfalls "witzige" Bilder von sich nach diversen Haarfärbe-Unfällen. Auch sie wiesen starke Schwellungen im Gesicht sowie rote Ekzeme am Haar- oder Bartansatz auf.

Auf dem Portal Reddit kommentierte ein User dagegen: "Ich denke mal, das ist der Grund, warum empfohlen wird, zuvor einen Patch-Test zu machen." Hierbei wird die problematische Substanz bzw. in diesem Falle das Produkt auf eine kleine Hautstelle aufgetragen, um zu sehen, wie diese darauf reagiert oder ob eine allergische Reaktion eintritt.

Diese können ein paar Tage, aber manchmal auch mehrere Wochen andauern, je nach Grad der Schwellung. In seltenen Fällen droht ein anaphylaktischer Schock. Daher gilt: Falls Sie nach der Verwendung eines Haarfärbemittels ein Brennen oder Jucken verspüren, sollten Sie dieses sofort abwaschen und die betroffene Stelle mehrmals mit milder Seife und Wasser ausspülen.

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jp

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