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Neue Studie

Schützt Tomatensaft vor Schlaganfall?

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Tomatensaft soll vor Schlaganfall schützen.

Kuopio - Tomatensaft trinken die meisten nur im Flugzeug. Vielleicht ein Fehler. Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden, dass der Saft aus dem roten Gemüse vor Schlaganfall schützen soll.

Wenn es um die Gesundheit geht, stehen immer wieder bestimmte Lebensmittel im Fokus der Wissenschaft. Auch Obst und Gemüse gehören dazu. In verschiedensten Studien versuchen Forscher herauszufinden, warum bestimmte Ernährungsgewohnheiten Krankheiten auslösen oder sogar davor schützen. Unklar ist oft, was genau den positiven oder negativen Effekt verursacht.

In der vorliegenden Studie wollten Mediziner nun herausfinden, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Gemüse und Schlaganfallrisiko gibt. Eine Frage war dabei, welche Rolle antioxidative Inhaltsstoffe von Vitaminen spielen. 

Forscher aus Kuopio (Finnland) haben, wie in der US-Fachzeitschrift „Neurology“ veröffentlicht wurde, dafür zwölf Jahre lang 1031 Männer im Alter zwischen 46 und 65 Jahren beobachtet. Regelmäßig wurden bestimmte Serumwerte im Blut der Probanden wie Alpha-Karotin, Beta-Karotin, Alpha-Tocopherol, Retinol und Lycopin untersucht. 

Im Zeitraum der zwölf Jahre gab es unter den Männern 67 Schlaganfälle, davon waren 50 ischämische Insulte (Erkrankung des Gehirnes, bedingt mit der Verstopfung (Ischämie) eines Gefäßes).

Nach Auswertung der Blutproben ist das Ergebnis für Dr. Jouni Karppi und sein Team eindeutig: Selbst wenn andere Risikofaktoren wie Alter, BMI, Blutdruck, Rauchen, Cholesterin Wert und Diabetes berücksichtigt wurden, hatten gerade Patienten mit einem hohen Lycopin-Wert ein 50 Prozent geringeres Schlaganfall-Risiko.

Eine hohe Serum-Konzentration von Lycopin im Blut schützt demnach vor Schlaganfall. Vor allem Tomaten enthalten viel Lycopin, auch in Hagebutten ist eine hohe Konzentration zu finden.

Die Studie belegt demnach erneut, dass der Verzerr von Obst und Gemüse vor Krankheiten schützen können.  

ml

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