Ekelhaft

Studie zeigt: In fast jedem zweiten Männerbart hängen Rückstände von Fäkalien

+
Ein Bart will gut gepflegt sein. (Symbolbild)

Männerbärte werden durch Essen, Trinken & Co. so einigem ausgesetzt. Dass sich darin jedoch auch Fäkalrückstande finden, will jetzt eine Studie herausgefunden haben.

Bärte sind seit einiger Zeit wieder voll in Mode. Ob lang, kurz, Voll- oder Schnurrbart: Man(n) trägt gerne Haare im Gesicht. Aber was lauert in all diesen Haaren?

Fäkalrückstände in Männerbärten

Die Mikrobiologieabteilung der Manchester Metropolitan University fand in einer Studie heraus, welche Arten von Bakterien der durchschnittliche Bart enthält. Dabei wurden von Männerbärten kontrollierte Proben genommen, welche anschließend auf Bakterien und Rückstände untersucht wurden. Das berichtet das Portal Fragrance Direct.

Das Ergebnis ist, um es auf den Punkt zu bringen, wirklich ekelhaft: Ganze 47 Prozent der getesteten Bärte enthielten den Mikroorganismus Enterococcus spp. Dieser findet sich für gewöhnlich in einer ganz anderen Region des Körper: im menschlichen Darm und in Fäkalien nämlich.

Die Bärte, die diese Bakterien enthielten, hatten unterschiedliche Längen, und die Mehrheit der Teilnehmer behauptete, sie hätten ihre Bärte am selben Tag noch mit Seife gewaschen, wie es der Test voraussetzte.

Lesen Sie hierGefährliche Krankheiten: Deuten Sie diese Anzeichen auf Ihren Nägeln richtig.

Männer: Pflegen Sie Ihren Bart!

Die Ergebnisse legen nahe, dass es Bärten einer gründlicheren Hygiene bedarf. Eine kleine Anleitung für die Herren der Schöpfung könnte hier nützlich sein - wobei diese Hinweise ohnehin Standard sein sollten:

  1. Waschen Sie sich nach dem Toilettengang die Hände. Verwenden Sie dafür Seife und schäumen Sie sich etwa 15 Sekunden lang damit die Hände ein. Vergessen Sie auch nicht die Stellen zwischen den Fingern.
  2. Shampoonieren Sie auch den Bart unter der Dusche ein, nicht nur das Haupthaar.
  3. Schneiden Sie Ihren Bart regelmäßig nach und rasieren Sie ihn von Zeit für Zeit komplett ab, damit er wieder frisch nachwachsen kann.
  4. Kämmen Sie Ihren Bart.
  5. Gönnen Sie Ihrem Bart zwischendrin ein pflegendes Serum.

Wer sich an diese Tipps hält, der wird vielleicht sogar eine Veränderung der Haarkonsistenz feststellen, Ihr Bart wird weicher und weniger störrisch. Falls Sie das nicht jucken sollte: Ihre Partnerin oder Ihr Partner wird Ihnen die Barthygiene ganz sicher danken.

Auch interessant: Vitaminmangel oder die Schilddrüse? Das bedeuten Rillen in Fingernägeln wirklich.

sca

Hat sich Ihr Haar so verändert? Dann schnell ab zum Arzt!

Zurück zur Übersicht: Gesundheit

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT