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Tattoos: Trend oder Gesundheitsrisiko?

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Tattoos:  Machen die Körperbildchen krank?

München - Sterne, Liebeschwüre oder klassische Seemannsmotive - Tätowierungen sind voll im Trend. Doch die Farbe unter der Haut kann auch krank machen.

Tattoos schmücken die Haut und bleiben ein Leben lang. Doch leider birgt der bunte Körperkult auch eine Menge Gesundheitsrisiken.  

"Die Fachleute sind sich nicht einig darüber, aber mit Tattoo-Farbewerden teilweise Stoffe in die Haut gestochen, die auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe enthalten, und die sind krebserregend", weiß Dr. Hans Haltmeier, Chefredakteur der Apotheken-Umschau. Das sei hauptsächlich bei schwarzer Farbe der Fall. Außerdem bestehe das Risiko, dass der Tätowierer die Wunde infiziert, wenn er unsauber arbeitet.  

Allergien

Zudem kann die Farbe in der Haut allergische Reaktionen hervorrufen. Wie Studien gezeigt haben, ist in einigen Farben Nickel enthalten.  Und dieser Stoff löst Kontaktallergien aus. "Deshalb darf das Metall zum Beispiel in der Kosmetik gar nicht mehr verwendet werden", so Dr. Haltmeier. 

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Langfristige Folgen

Bislang gibt es nur wenige Untersuchungen zu den Konsequenzen.  "Experten bewerten es aber generell schon als riskant, sich tätowieren zu lassen. Die langfristigen Folgen sind ja gar nicht absehbar", sagt Dr. Haltmeier. Grund: Der Tattoo-Trend ist noch relativ jung, Krebs entsteht oft erst nach Jahrzehnten.

Wer sich also tätowieren lassen will, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er seinem Körper nicht nur Gutes tut.

ots

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