Verdauungsbeschwerden

Wer gerne grillt, sollte folgende Regeln kennen - sonst droht Durchfall

Grillen im Park
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Grillieren im Park: Kein Problem, solange man seinen Müll wieder mit nach Hause nimmt.

Die Sonne lacht und das Grillgut wartet nur darauf, geschlemmt zu werden? Beim Grillen sollte man ein paar Dinge beachten - damit es nicht zu gesundheitlichen Beschwerden kommt.

  • Fleisch, Wurst und vegetarisches Grillgut: Auf dem Grill kann so ziemlich alles landen.
  • Ob mit Gas oder Holzkohle, ausgefallene Marinade oder nur das Nötigste an Gewürzen: Jeder Grillmeister hat sein eigenes kleines Geheimnis, wie das Mahl gelingt.
  • Wer allerdings folgende Punkte schleifen lässt, riskiert Bauchweh und andere Verdauungsprobleme*.

Ist der Sommer da, zieht es alle nach draußen. Zu den liebsten Beschäftigungen vieler zählt dabei das Grillen. Wenn der Duft von perfekt gegrilltem Fleisch in der Luft liegt, blühen manche so richtig auf. Doch damit einem der Spaß am Grillabend nicht vergeht, sollte man auf die richtige Hygiene achten. Denn rohes Fleisch und heiße Sommertemperaturen vertragen sich so gar nicht: Keime gedeihen in der Hitze besonders gut und können zur Folge haben, dass der Verzehr des schlecht gewordenen Grillguts zu Verdauungsbeschwerden führt. Sogar eine Salmonellen-Infektion ist möglich. Damit der Grillabend nicht in einem Desaster endet, sollten Sie ein paar wichtige Regeln beherzigen.

Folgende Fehler beim Grillen können Ihnen den Spaß gehörig verderben

  • Lagern Sie rohes Fleisch nie neben anderen Lebensmitteln: So verhindern Sie, dass gesundheitsschädliche Keime einen Nährboden finden.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich die Hände und fassen Sie rohes Fleisch wenn möglich nicht an: Wer eine Gabel oder ein Messer verwendet, um das Fleisch zu wenden, ist auf der sicheren Seite.
  • Kühltasche nicht vergessen: Mayonnaise aus rohen Eiern oder rohes Fleisch bietet die perfekte Umgebung für Salmonellen und Escherichia coli-Bakterien, wenn sie zu lange der Hitze ausgesetzt sind. Packen Sie deshalb am besten alles an Grillgut - und auch Salate - in eine Kühlbox.
  • Fleisch durchgaren: Ein rosa Kern im Fleisch ist erlaubt, aber generell gilt: Je besser Fleisch durchgegart ist, desto geringer das Keim-Risiko.
  • Alles verbrauchen: Alles Grillgut sollte auch verarbeitet werden - sofern Sie nicht auf der heimischen Terrasse und in Kühlschrank-Nähe grillen. Zu groß ist die Gefahr, dass sich auf dem Fleisch eine Bakterienkolonie bildet.

Video: Kohle- oder Gasgrill? Darauf kommt es an

(jg) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

Verdacht auf  Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Gluten, Histamin, Fructose, Lactose: Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist es nicht ganz leicht, den richtigen Auslöser zu finden. Fotos: dpa-tmn Foto: dpa-tmn
Gluten, Histamin, Fructose, Lactose: Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist es nicht ganz leicht, den richtigen Auslöser zu finden. © dpa-tmn
Wer kein Histamin verträgt, bekommt nach dem Verzehr von Tomaten mitunter Beschwerden. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Wer kein Histamin verträgt, bekommt nach dem Verzehr von Tomaten mitunter Beschwerden. © Klaus-Dietmar Gabbert
Bei Zöliakie führt der Verzehr von in Getreide enthaltenem Gluten zu Entzündungen im Dünndarm. Foto: Andrea Warnecke
Bei Zöliakie führt der Verzehr von in Getreide enthaltenem Gluten zu Entzündungen im Dünndarm. © Andrea Warnecke
Wer Fructose nicht verträgt, dem ist es nicht unbedingt komplett verboten, Obst zu essen. Foto: Florian Schuh
Wer Fructose nicht verträgt, dem ist es nicht unbedingt komplett verboten, Obst zu essen. © Florian Schuh
Die Milch macht's nicht immer - manche Menschen vertragen keinen Michzucker. Foto: Franziska Gabbert
Die Milch macht's nicht immer - manche Menschen vertragen keinen Michzucker. © Franziska Gabbert
Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen: Wenn nach dem Essen regelmäßig Probleme auftauchen, ist schnell eine Nahrungsmittelunverträglichkeit unter Verdacht. Gewissheit verschaffen Tests beim Facharzt. Foto: Monique Wüstenhagen
Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen: Wenn nach dem Essen regelmäßig Probleme auftauchen, ist schnell eine Nahrungsmittelunverträglichkeit unter Verdacht. Gewissheit verschaffen Tests beim Facharzt. © Monique Wüstenhagen

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