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Nicht zu früh wieder ins Training starten

Verletzungen: Gelenke brauchen drei Monate, um sich zu regenerieren – und Muskelverletzungen?

Je nach Verletzung, braucht der Körper eine ausreichend lange Zeit, um sich zu erholen. Wenn das Gelenk Schaden nimmt, sollte man sich besonders lange schonen.

Der Körper ist ein Meister darin, defekte Gewebe zu erkennen und zu ersetzen. Schneidet man sich beispielsweise in den Finger, dauert es nur wenige Tage, bis die Schnittstelle verheilt ist. Auch im Fall eines Sonnenbrands wird sofort Erste-Hilfe durch den Körper selbst eingeleitet. In einem ersten Schritt wird der programmierte Zelltod der geschädigten Epidermiszellen eingeleitet, wie das Fachmagazin PTAheute informiert. Schält sich die Haut, ist das ein gutes Zeichen. Nämlich, dass sich neue und gesunde Haut nachgebildet hat und abgestorbene Zellen abgestoßen werden, heißt es weiter.

Doch nicht nur oberflächliche Verletzungen und Schäden heilen dank körpereigener Reparaturmechanismen ab. Auch innere Verletzungen wie etwa ein Bänderriss oder eine Verstauchung kann der Körper selbst überwinden – sofern man ihm genug Zeit lässt. Gelenke heilen von allen verletzten Geweben besonders langsam, wie der Verein Deutsche Arthrose-Hilfe e.V. informiert.

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

Eine mit Coronaviren befallene Zelle
Ende 2019 wurde zum ersten Mal über das Coronavirus Sars-CoV-2 berichtet. Zuerst nur in China diagnostiziert, breitete sich die durch Coronaviren ausgelöste Krankheit Covid-19 weltweit aus. Die Pandemie hat im Jahr 2020 weltweit etwa 1.900.000 Todesopfer gefordert. Auf der Darstellung oben ist eine menschliche Zelle (grün) zu sehen, die mit Coronaviren (gelb) infiziert ist.  © Niaid/dpa
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat. © dpa
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch.
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch. © dpa
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff.
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff. © dpa
Grippe Virus
Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene. © dpa
Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus.
Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus. © dpa
Rhinovirus Human rhinovirus 16 (HRV16)
Rhinovirus Human rhinovirus 16 (HRV16): Schnupfen verbreitet sich weltweit durch Rhinoviren. © dpa
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung.
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung. © dpa
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. © dpa
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen.
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen. © dpa
Auslöser der Tuberkulose sind Bakterien (Mycobacterium tuberculosis)
Tuberkulosebakterium Mycobacterium tuberculosis: Die auch als Schwindsucht bekannte Krankheit ist, obwohl sie heutzutage als heilbar gilt, eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. © dpa
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz.
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz. © dpa

Verletzungen der Gelenke, Muskeln, Sehnen: So lange müssen Sie Pause einlegen

Ist ein Gelenk geschädigt, sollte man es drei Monate lang schonen, so die Empfehlung der Deutschen Arthrose-Hilfe. Wird diese Heilungszeit nicht abgewartet und wird das Gelenk in dieser Zeit bereits wieder voll belastet, verzögert sich die Heilung und das Gelenk wird sogar immer weiter geschädigt. So die Warnung auf den Internetseiten des Vereins. Viele nehmen bereits vor der dreimonatigen Schonfrist ihr Training wieder auf oder beenden die Schonfrist, etwa, weil das Gelenk keine Schmerzen mehr bereitet. Der absolut falsche Weg, weil dadurch das Risiko für eine Arthrose enorm steigt, heißt es weiter.

Starke Muskulatur beugt Rückenschmerzen und anderen Gebrechen vor. Doch beim Training sollte man es nicht übertreiben, weil sonst Verletzungen drohen.

Auch Sehnenerkrankungen und Sehnenverletzungen dauern lange, bis sie verheilt sind. Die Charité Universitätsmedizin Berlin informiert, dass der Grund dafür in der schlechten Durchblutung von Sehnen liegen. Durch diesen Umstand heilen sie sehr langsam, heißt es in der Charité-Information. Zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit würden komplette Sehnenrisse daher meist operativ versorgt werden.

Bei Muskelverletzungen ist mit einer Regenerationsdauer von rund drei Wochen zu rechnen, so die Deutsche Arthrose-Hilfe e.V. Zu den häufigsten Beschwerden zählen hier die Muskelzerrung und der Muskelfaserriss. Muskelverletzungen machen ca. 30 Prozent aller Sportverletzungen aus, so die Orthopädie / Sporttraumatologie der KLINIK am RING Köln. Wichtig, um eine langwierige Krankheitsgeschichte zu vermeiden: Verhindern Sie durch eine ausreichend lange Schonzeit, dass aus einer nicht ausgeheilten kleinen Muskelverletzung eine größere Verletzung resultiert, so der Appell der Klinik.

Rubriklistenbild: © David Molina Grande/Imago

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