Neue Zeckenart

Warum Sie sich 2018 besonders gut vor Zecken schützen sollten

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Mit Zecken ist nicht zu spaßen.
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Kaum beginnt der Frühling, heißt es auch schon wieder: Achtung, Zeckengefahr. Warum Sie sich dieses Jahr besonders gut schützen sollten, lesen Sie hier.

In Deutschland besteht in diesem Jahr ein Risiko für eine FSME-Infektion vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen und im südöstlichen Thüringen. Das berichtet das Robert-Koch-Institut (RKI).

Neue Zeckenart gesichtet - FSME-Gefahr erhöht

Neben den in Deutschland bekannten Zeckenarten, dem Gemeinen Holzbock und der Auwaldzecke, gibt es nun eine weitere: Die aus dem Mittelmeerraum stammende Zecke mit dem Namen Ixodes inopinatus stellt einen weiteren Überträger der Krankheit Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, dar. FSME wird durch das FSME-Virus verursacht, das durch Zecken auf den Menschen übertragen wird – in Deutschland geschieht dies meist durch die Spezies Ixodes ricinus, also den Gemeinen Holzbock. Mit der neuen Art ist nun eine weitere Infektionsquelle hinzugekommen.

So verläuft die Krankheit FSME

Wie das RKI erklärt, sieht der typische Verlauf einer FSME-Erkrankung folgendermaßen aus:

  • FSME-Erkrankung beginnt mit unspezifischen, grippeähnlichen Beschwerden

  • Inkubationszeit meist 7 bis 14 Tage

  • Nach etwa einer Woche folgen die spezifischen neurologischen Manifestationen der FSME: Meningitis, Enzephalitis, Myelitis

Diese Regionen sind besonders betroffen

Für bestimmte, besonders betroffene Regionen, wird eine FSME-Impfung empfohlen. Diese Regionen gelten als besonders zeckenexponiert und sind neu dazugekommen:

  • Bayern: Landkreis (LK) Dachau als neues Risikogebiet neben zahlreichen anderen, weitere Risiko-Gebiete finden Sie auf der Karte.
  • Mittelhessen: LK Marburg-Biedenkopf 
  • Saarland: Saar-Pfalz-Kreis
  • Rheinland-Pfalz: LK Birkenfeld
  • Sachsen: Vogtlandkreis

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sca

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