Neue Studie

Gefährlich: Warum Sie nie in geschlossenen Räumen kochen sollten

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Sogar Wasser abkochen kann die Atemwege schädigen.

Klingt verrückt, soll einer neuen Studie zufolge aber immens wichtig sein: Nie bei geschlossenem Fenster die Bratpfanne schwingen. Denn die entstehenden Dämpfe haben es in sich.

Für manche ist es eher nervige Routine, für andere wie Meditation nach einem langen Arbeitstag: Kochen. Niemand käme auf die Idee, dass das ungesund sein könnte - eher im Gegenteil, nämlich wenn man ein gesundes Curry oder eine Gemüsepfanne zaubert. Doch Wissenschaftler der University of Colorado haben jetzt schlechte Nachrichten für Köche.

Nach dem Kochen: Raumluft so schlecht wie in einer Großstadt

Sie hatten analysiert, wie sich Kochen auf die Luftqualität in einer 1.200 Quadratmeter großen Wohnung auswirkt und kamen zu einem erstaunlichen Ergebnis: Insbesondere nach dem Kochen war die Raumluft genauso verschmutzt wie die Luft in der Großstadt, wie das Portal Fit for Fun berichtete.

Das Portal zitiert Studienleiterin Delphine Farmer, Professorin für Chemie an der University of Colorado: "Bereits winzige schädliche Substanzen - zum Beispiel Fetttropfen von der Bratpfanne oder durch einen Gasherd verursachte Kohlenmonoxide -, die während des Kochens in die Umgebung gelangen, lösen eine Luftverschmutzung aus".

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Dämpfe schädigen Atemwege

Diese Dämpfe greifen die Atemwege an und können sogar das Herz-Kreislauf-System beeinträchtigen, weshalb die Forscher empfehlen, nur bei geöffnetem Fenster zu kochen. Auch eine Dunstabzugshaube würde dabei helfen, die Dämpfe aus der Wohnung zu ziehen.

Entwarnung gibt es auch nicht beim Kochen von Wasser, dies hat den Forschern zufolge ebenfalls einen schlechten Einfluss auf die Raumluft.

Zur Studie

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jg

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