Experten empfehlen Grippeimpfung

Wasserburg - Die Grippe hat schon wieder Hochkonjunktur: Die Johanniter empfehlen deswegen eine Impfung - um sich selbst zu schützen!

Die neue Grippesaison wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. „Hier sind nicht die häufigen, aber harmlosen grippalen Infekte gemeint, sondern die echte Grippe, Influenza. Sie kann schwerste, manchmal lebensgefährliche Verläufe nehmen“, erklärt Martin Wolff, Landesarzt der Johanniter-Unfall-Hilfe in Bayern.

Die Johanniter empfehlen deshalb, sich rechtzeitig impfen zu lassen. Der Zeitpunkt für eine Grippeschutzimpfung ist im Herbst besonders günstig, weil dann der Schutz frühzeitig besteht. Etwa zwei Wochen nach der Impfung hat sich der vollständige Schutz gegen die Grippeviren aufgebaut. „Besonders ältere Menschen über 60, Schwangere, Menschen mit chronischen Erkrankungen und solche mit einer Abwehrschwäche sollten sich impfen lassen“, rät Wolff.

Empfehlenswert sei eine jährliche Grippeimpfung zudem für alle, die im medizinischen Bereich tätig sind. Auch wer nicht zu diesen Risikogruppen gehört, aber mit vielen Menschen Kontakt hat – sei es im Job oder bei der täglichen Fahrt mit Bus oder Bahn – sollte sich durch seinen Hausarzt zu einer Grippeschutzimpfung beraten lassen. Die Kosten der Impfung übernimmt in der Regel die Krankenkasse. Auch für Kinder mit chronischen Erkrankungen, besonders der Atemwege und des Immunsystems, kann der Grippeschutz sehr wichtig sein. Hier berät der behandelnde Kinderarzt.

Der saisonale Grippeimpfstoff ist in der Regel gut verträglich. In Folge der natürlichen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff kann es jedoch – wie bei anderen Impfungen auch – vorübergehend zu Lokalreaktionen wie leichte Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Impfstelle kommen. Gelegentlich treten auch Symptome wie bei einer Erkältung auf. Meistens jedoch klingen diese Beschwerden innerhalb von 1-2 Tagen wieder ab. Da die Zusammensetzung des Grippeimpfstoffs jährlich an die veränderten Eigenschaften der zirkulierenden Grippeviren angepasst wird, empfehlen die Johanniter auch denen, die sich 2012 haben impfen lassen, den Schutz aufzufrischen.

Pressemeldung Johanniter

Rubriklistenbild: © Johanniter/J. Muellek

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