Wetterumschwung: Jetzt wird's hart für den Körper

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Rosenheim - Nach einer Woche voller Sonnenschein steht uns allen am Wochenende das genaue Gegenteil bevor: niedrige Temperaturen, Regen und sogar Schnee! Was tun wenn der Körper da nicht mitspielt?

Dass der menschliche Organismus stark vom Wetter beeinflusst wird, kann man nicht bestreiten. Jedoch reagiert nicht jeder Mensch im gleichen Maße auf das wechselnde Wetter. Besonders die Übergangsjahreszeiten Frühling und Herbst machen den Menschen zu schaffen - denn schnelle Wetterwechsel sind in diesen Monaten an der Tagesordnung.

Wetterfühligkeit und Wetterempfindlichkeit

Obwohl wir uns alle nach dem harten und langen Winter über die ersten Sonnentage freuen, birgt der Wechsel von der kalten zur warmen Jahreszeit nicht nur Vorteile. Jeder Zweite schätzt sich in Deutschland als wetterfühlig beziehungsweise wetterempfindlich ein, wobei dieses Phänomen häufiger bei Frauen als bei Männern auftritt.

Besonders bei Menschen die von Natur aus anfällig für Kopfschmerzen sind oder mit Kreislaufbeschwerden zu kämpfen haben, erfahren eine plötzlich herannahende Warmfront besonders deutlich am eigenen Körper. Die Folgen reichen von Kopf und Gliederschmerzen, Antriebslosigkeit bis hin zur Unkonzentriertheit und Gereiztheit.

Doch nicht nur der Kalt-Warm-Wechsel macht uns zu schaffen, sondern auch eine heraufziehende Kaltfront hat ihre Tücken. Wird es plötzlich wieder kalt ringen vor allem Menschen mit Gelenks- und Atemwegsbeschwerden mit dem Wetter.

Auch wenn die Ursachen noch weitgehend unbekannt sind, ist eines jedoch klar: Da wir die meiste Zeit des Tages in geschlossenen und klimatisierten Räumen verbringen, stellt sich unser Körper nicht mehr so schnell und effektiv auf die natürlichen Wetterreize ein.

So macht ihr Körper jedes Wetter mit!

  • Behalten Sie das Biowetter im Auge, denn dort erfahren Sie rechtzeitig Empfehlungen zur aktuellen Wettersituation.
  • Setzen Sie sich bewusst Wetterreizen aus, damit sich ihr Körper natürlich abhärten kann.
  • Genauso können Reisen in andere Klimazonen helfen.
  • Treiben Sie mehr Sport im Freien.
  • Wechselduschen, Saunagänge und Massagen regen den Kreislauf an und erhöhen die Reizschwelle gegenüber Wettereinflüssen.
  • Unnötiger Stress sollte in Zeiten von Wetterumbrüchen vermieden werden.
  • Achten Sie darauf, auf welche Wetterlagen Sie besonders empfindlich reagieren, um frühzeitig vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.

Mit diesen Tipps sollten Sie auch gut durch das bevorstehende Wochenende kommen.

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