Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Frei verkäufliche Substanzen

Wie Betroffene Medikamentensucht erkennen

Es gibt viele Symptome für Medikamentensucht, zum Beipsiel wenn jemand nicht mehr ohne Tabletten einschlafen kann. Foto: Matthias Hiekel/dpa-Zentralbild/dpa
+
Es gibt viele Symptome für Medikamentensucht, zum Beipsiel wenn jemand nicht mehr ohne Tabletten einschlafen kann. Foto: Matthias Hiekel/dpa-Zentralbild/dpa

Stille Sucht: Oft wissen Betroffenen gar nicht, dass sie abhängig von Medikamenten sind. Denn die Pillen gibt frei verkäuflich in der Apotheke. Doch es gibt Symptome, an denen sich eine Sucht erkennen lässt.

Berlin (dpa/tmn) - Medikamentensucht ist schwer zu erkennen. Betroffene bekommen ihren Stoff schließlich nicht illegal beim Dealer, sondern in der Regel auf Rezept.

Kann jemand gar nicht mehr ohne Tabletten einschlafen, ist das zum Beispiel ein Warnsignal. Darauf weist die Stiftung Warentest in der Zeitschrift «test» (Ausgabe 2/2018) hin. Aufpassen sollte auch, wer daheim einen Vorrat an potenziell süchtig machenden Medikamenten hat. Oder wer davon mehr einnimmt als vom Arzt verordnet. Immer mehr von einem bestimmten Wirkstoff konsumieren zu müssen, ist ebenfalls ein Zeichen für eine Sucht.

Hat jemand den Verdacht, abhängig zu sein, sollte er sich an eine Beratungsstelle oder den Hausarzt wenden. Der kann zum Beispiel über Entzugsmöglichkeiten informieren. Nicht immer muss der Betroffene dafür in eine Klinik.

Neben Schlafmitteln können auch Amphetamine oder starke Schmerzmittel süchtig machen. Und auch einige frei verkäufliche Substanzen bergen ein Suchtpotenzial. Ein Gewöhnungseffekt kann zum Beispiel eintreten, wenn jemand länger als eine Woche abschwellendes Nasenspray anwendet. Auch Kopfschmerztabletten, frei verkäufliche Schlafmittel und koffeinhaltige Erkältungsmittel können abhängig machen.

Kommentare