Wie ist das mit der "Mechanik der Welt“?

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Bad Aibling - Mit der "Mechanik der Welt" beschäftigt sich die diesjährige Nonfiktionale. Vom 7. bis 10. März werfen Filmemacher einen Blick auf gesellschaftliche und poltische Themen.

Was die Welt im Innersten zusammenhält, wird sich wohl auch nach vier Tagen Nonfiktionale nicht abschließend beurteilen lassen. Nichtsdestoweniger hoffen die Festivalmacher, dass die Gedankenanstöße, die das Bad Aiblinger Festival des dokumentarischen Films vom 7. bis 10. März unter dem Motto „Mechanik der Welt“ liefern will, auch über den Kinosaal hinaustragen. Wie schon in den vergangenen fünf Festivalausgaben bestimmt eine thematische Klammer das Programm. Und wie immer stehen die Filme und das Reden über die Filme gleichberechtigt nebeneinander. Denn auch in diesem Jahr schließt sich an jede Vorführung eine längere Diskussion an, bei der man sich mit dem jeweiligen Filmemacher über das Gesehene und darüber hinaus austauschen kann.

Wo kommt unser Essen her? Wie geht Demokratie?

In diesem Jahr richtet sich der Blick auf gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Strukturen, die unser Leben bestimmen. Der Bogen spannt sich dabei von der Stuttgarter Graswurzeldemokratie („Alarm am Hauptbahnhof“, am 10. März, um 11 Uhr) über die Frage, ob Arbeit tatsächlich glücklich macht („Frohes Schaffen – Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral“, am 8. März, um 19.30 Uhr), bis hin zum erbitterten Widerstand südamerikanischer Kleinbauern gegen unersättliche Gensojaproduzenten („Raising Resistance“, am 9. März., um 19.30 Uhr). Betrachtet man die insgesamt dreizehn Filme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, so stellen sich Fragen wie: Wo kommt unser Essen her? Wie wollen wir leben? Wie geht Demokratie?

So breitgefächert das Themenspektrum der einzelnen Filme ist, so unterschiedlich sind sie auch in ihrer Machart. Ironische Zwischentöne bei dem an sich ernsten Thema industrielle Landwirtschaft („San Agustín“, am 8. März, um 22 Uhr) finden sich ebenso im Programm wie großartige Bilder im filmischen Abgesang auf die schönste Stadt der Welt („Das Venedig Prinzip“, am 9. März, um 11 Uhr).

Auch in diesem Jahr hat die dreiköpfige Jury zwei Preise zu vergeben. Der Nonfiktionale-Preis in Höhe von 2.000 Euro geht an einen herausragenden, thematisch relevanten Film. Der von ARRI Lighting Solutions gestiftete Kamerapreis zeichnet die besonders gelungene visuelle Gestaltung eines Films aus. Überdies vergibt, nun schon zum zweiten Mal, eine Schülerjury vom Gymnasium Bad Aibling den Aiblinger Bürgerpreis.

Zur festlichen Eröffnung am 7. März, um 19.30 Uhr sind alle herzlich ins Aibvision Filmtheater (Bahnhofstraße 15, Bad Aibling) eingeladen. Alle anderen Filme - bis auf die zwei Junge-Doks-Schülervorstellungen am Donnerstag- und Freitagvormittag - finden wie gewohnt im traditionsreichen Lindenkino (Lindenstraße 8) statt.

Pressemitteilung Nonfiktionale 2013

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