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Ausstellungseröffnung übertraf Erwartungen

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Ainring - Rund 200 Besucher kamen zur Vernissage des in Ainring lebenden Künstlers Pino Zurzolo. In der Ausstellung werden rund 50 Bilder im Haus der Kultur gezeigt.

Zur Vernissage der Ausstellung mit den Gemälden des seit 27 Jahren in Ainring lebenden Künstlers Pino Zurzolo waren auf Einladung des Kulturvereins der Gemeinde Ainring e.V. im Laufe des Abends an die 200 Kunstfreundinnen und Kunstfreunde ins Haus der Kultur nach Ainring gekommen.

Zurzolo hatte im großen Saal des ehemaligen Schulhauses von Ainring einen Raum im Raum geschaffen, in dem seine großformatigen Gemälde, aber auch die Kleinode hervorragend zur Geltung kommen. Mit Ausnahme einer einzigen Farbradierung sind alle Stücke mit der hohen Kunst der Malerei, der Ölmalerei geschaffen. Hierbei steht für den Künstler Zurzolo der Schaffensprozess im Vordergrund, was sich dem Betrachter darin zeigt, dass er bei längerer Betrachtung viele Schichten und Räumlichkeit im Bild entdecken kann. Diese entsteht eben dann, wenn die Gemälde während der Entstehung auch mal "ruhen" können.

Dies kam auch in den Worten des Künstlers, einfühlsam vorgetragen von der Kulturvereinsvorsitzenden Ulrike Sievers, zur Geltung: "Nicht Ich male, sondern es malt sich! Ich bin da und ich bin nicht da. Ich bin ein Werkzeug des Lebens oder – wenn Sie wollen – des Göttlichen." Und nach einer sehr langen Zeit des unermüdlichen Lernens "landet man mit viel Arbeit und Glück in einer wunderschönen Welt des freien Schöpfens".

Vernissage der Ausstellung von Pino Zurzolo

Diese Freiheit des Schöpferischen - die ja auch beim Betrachten der Gemälde entsteht - und die Liebe zur Kunst vereinte die Menschen am Abend der Vernissage. In einer Atmosphäre von Heiterkeit war das Haus der Kultur einmal mehr zu einem Treffpunkt und einer Begegnungsstätte von Menschen mit Menschen und Kunst zum Austausch, zur Auseinandersetzung und Inspiration.

Die Ausstellung im Haus der Kultur in Ainring  ist noch bis Sonntag, 22. Juni, geöffnet, wochentags von 14 bis 18 Uhr, am Wochenende von 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

schl 

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