Einbaum fährt – von Welden kommt

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Die Leiterin der Städtischen Galerie Rosenheim Monika Hauser im Chiemsee-Einbaum mit einem Werk von Leo von Welden .

Rosenheim - Kaum hat die Ausstellung „CHIEMSEE KÜNSTLER LEBEN…und immerfort die Sehnsucht“ geschlossen, beginnt in der Städtischen Galerie schon der Aufbau für die nächste Ausstellung.

Und so kann die Leiterin der Städtischen Galerie Monika Hauser das erste Exponat der neuen Ausstellung noch im Einbaum vom Chiemsee präsentieren. „Leo von Welden und die Gruppe 51“ heißt der Titel, und unter dem Motto „Komm ein bisschen mit nach Italien“ zeigt sie vor allem Aquarelle des Malers Leo von Welden, die auf Kunstreisen mit der „Gruppe 51“ entstanden sind. Die Ausstellung läuft vom 15. Dezember bis zum 16. Januar.

Anstoß zur Gründung dieser Künstlergruppe war die Ausstellungspolitik des Rosenheimer Kunstvereins nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Protestierer trafen sich im Fastlingerhaus, wo damals der Maler Heribert Losert wohnte. Schließlich reifte der Gedanke, eine Gruppe zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und zur besseren Vertretung nach außen zu gründen.

Gründungsmitglieder waren die Künstler Heribert Losert (1913 – 2002), Friedrich Rio Lange (1906 – 1953), Karl Prokop (1914 – 1973) sowie Hans Waiblinger (1920 – 2004). Schnell stießen Leo von Welden, Heinz Wipper, Hansjoachim Schroeter und Heinz Kaufmann dazu. Die „Gruppe 51“ bestand nur wenige Jahre. Legendär wurden ihre Künstlerfaschinge mit aufwendigen Dekorationen. Besonders produktiv waren die Malreisen, die der Freundeskreis, der aus der Gruppe 51 hervorgegangen war, unternommen hatte.

Zur Ausstellung bietet die Galerie Führungen mit der Kuratorin Dr. Evelyn Frick und dem Maler Heinz Kaufmann an. Termine sind jeweils sonntags am 2 und 16. Januar um 15:00 Uhr. Am Dienstag, dem 11. Januar lädt die Galerie zur Lesung „Wunder, oh Wunder – das Wirtschaftswunder“ ein. Geboten werden ab 14:00 Uhr Geschichten aus der „Erzähl- und Schreibwerkstatt für Lebensgeschichten“.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

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