Maitanz mit den Well-Buam

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Aufspielen der Well Buam

Grassau - Wonnemonat Mai – alles blüht und feiert. Und auch im Grassauer Heftersaal geht es beim "Maitanz mit de Well-Buam" hoch her. Am 18. Mai wird auf’tanzt, g’spuit und g’sunga.

Plakat der Well Buam

Lustig und zünftig wird’s zugehen, das ist schon mal garantiert, wenn Michael und Christoph Well mit weiteren Mitgliedern der 17-köpfigen Well-Familie zum Volkstanz bitten. Wie der Name schon sagt, tanzen nicht nur die Künstler was vor, sondern alle Gäste sind mitten im Geschehen dabei: Die Punkerin tanzt mit dem Bauernbuam, die Kindergärtnerin dreht mit dem Schreinermeister einen Zwiefachen und der Unternehmer vergnügt sich beim Landler mit der Verwaltungsfachangestellten. Das hat durchaus was sportliches, vor allem aber ist es hochkommunikativ, denn die Tanzenden haben keine festen Partner, sondern jede tanzt mit jedem und dabei lernt man neue Leute kennen, ratscht und flirtet ein bisserl. Von Mensch zu Mensch und nicht anonym in irgendeinem Chatroom.

Termin:

18. Mai ab 20 Uhr im Heftersaal Grassau

Weil die verschiedenen Volkstänze ja nicht jederfrau und die dazu passenden Schritte nicht jedermann geläufig sind, betätigt sich Michael Well als Vortänzer. Das beginnt mit ganz einfachen Tänzen, wird mit zunehmendem Spaß dann immer schwieriger und kann am Ende in einer argen Viecherei ausarten. Aber genau dann wird’s immer besonders lustig.

Maitanz hat natürlich Tradition, wobei ja vor allem der Tanz in den Mai bekannt ist. In der Walpurgisnacht, also in der Nacht vom 30. April zum Maifeiertag haben schon die Kelten beim Frühjahrsfest Beltane die warme Jahreszeit mit einem großen Feuer und verschiedenen Fruchtbarkeitsrituale begrüßt. Maitanz mit den Well-Buam und der ehemaligen Biermösl-Blosn haben nun auch schon eine über 25-jährige Tradition, haben mit klassischer Brauchtumspflege aber weniger zu tun und die Fruchtbarkeitsrituale sind auch eher allgemeiner Natur. Schließlich gibt’s wie in der Disco auch bei jedem Tanz ein paar Hühner, die sich mächtig aufplustern und ein paar Gockel, die besonders eifrig rumstolzieren.

Karten-Telefon: 08621/646464

Pressemitteilung mb-presse

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