Zweite Eigenproduktion feiert Premiere

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Halfing - Nach dem erfolgreichen Festivalauftakt mit „La Traviata“ feiert am Samstag, 6. Juli, die zweite Operneigenproduktion des 17. Opernfestivals Gut Immling Premiere:

„Lucia di Lammermoor“ in der Inszenierung von Verena von Kerssenbrock. Geprägt von Belcanto-Schönheit, anspruchsvollen Koloraturen und der berühmten Wahnsinnsarie der Lucia bietet Donizettis Oper dem Publikum hervorragende Unterhaltung. Die Immlinger Inszenierung präsentiert neben großartigen Solisten um Tatiana Larina (Lucia), Xavier Moreno (Edgardo) und Victor Benedetti (Enrico) eine Besonderheit: Der Glasharmonikaspieler Sascha Reckert ergänzt das Festivalorchester Gut Immling unter der Leitung von Cornelia von Kerssenbrock. Dadurch ist es möglich, Donizettis Originalfassung der Oper erklingen zu lassen.

Meist wird das seltene Instrument Glasharmonika, das die Wahnsinnsarie mit seinem außergewöhnlichen, sphärischen Klang unterstreicht, durch eine Flöte ersetzt. „Doch jeder, der die Originalfassung gehört hat, bestätigt, dass die Flöte kein Ersatz für die Glasharmonika sein kann.“, so Reckert. „Weder klanglich, noch musikalisch, denn 3-6-stimmige Akkorde kann die Flöte einfach nicht spielen.“ Nicht umsonst wird Sascha Reckert mit seinem ausgefallenen Instrument weltweit engagiert. Er tritt mit namhaften Orchestern wie den Berliner oder den Wiener Philharmonikern auf und hat u.a. mit Anna Netrebko eine CD eingespielt. Für die Premiere von „Lucia di Lammermoor“ am Samstag, 6. Juli um 19 Uhr gibt es noch Restkarten. Die Oper ist bis Mitte August insgesamt fünf Mal zu sehen. Weitere Informationen zum Opernfestival Gut Immling und Kartenbestellung unter www.gut-immling.deund 08055/90340.

Lucia di Lammermoor mit Glasharmon​ika

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