Musikalische Leichtigkeit und Wahrhaftigkeit

Herrenchiemsee - Mit Streichquartetten von Haydn, Dvorak und Schubert beendete das holländische Tenhagen-Quartett die diesjährige Reihe der „Inselkonzerte“ auf Herrenchiemsee.

Bevor aber der erste Ton erklang, bedankte sich die Initiatorin Dr. Claudia Trübsbach bei allen Mitwirkenden für den außerordentlichen Erfolg der Kammermusikreihe, die mittlerweile seit zehn Jahren besteht. Neben prominenten Musikern, die von der Atmosphäre im Bibliothekssaal begeistert gewesen seien, seien auch immer junge, noch weniger bekannte Ensembles aufgetreten. Ohne die Unterstützung von Förderern und Liebhabern der Kammermusik sei, so Trübsbach, der Erfolg der Reihe nicht möglich gewesen, zu dem auch ein konzentriertes, aufmerksames Publikum beigetragen habe. Bereits in Haydns vielschichtigem h-Moll Quartett op. 33 Nr. 1 ergriff das Tenhagen-Quartett mit einer berückenden Klangkultur, einem subtilen Differenzierungsvermögen und hoher Perfektion die Zuhörerschaft. Den vier Geschwistern Kathrin und Leonie ten Hagen (Violine), Borge ten Hagen (Viola) und Malte ten Hagen (Violoncello) war sofort anzumerken, wie gut sie miteinander harmonieren, obgleich zunächst im herben Allegro moderato die erste Violine klanglich ein wenig zu dominieren schien.

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Rubriklistenbild: © pa

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