Junge Musiker mit enormer Spielfreude

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Das Bläserquintett PentAnemos

Wasserburg - Das PentAnemos Bläserquintett gastiert zusammen mit der Pianistin Susanna Klovsky am Samstag im Wasserburger Rathaussaal. Man setzt auf ein vielfältiges Programm.

Fünf junge Musiker/innen, durchwegs in den 80er-Jahren geboren und alle Akademiestipendiaten der Münchner Philharmoniker und der Bayerischen Staatsoper, fanden sich im Jahr 2004 zusammen und gründeten gemeinsam das PentAnemos Bläserquintett. Der Name des Ensembles entspringt den beiden griechischen Worten Pent (übersetzt: fünf) und Anemos (übersetzt: Wind, Lufthauch). Hanna Petermann – Querflöte, Dirk Kammerer – Oboe, Claudia Sautter – Klarinette, Christian Loferer – Horn und Susanne von Hayn – Fagott werden am Samstag, 28. Mai, 20 Uhr, beim nächsten Rathauskonzert mit enormer Spielfreude aufwarten und ein interessantes – bei den Werken mit Klavier zusammen mit der Pianistin Susanna Klovsky – sowie nuancenreiches Konzertprogramm vortragen.

Bereits vor Jahren haben sich die Musiker in verschiedenen Jugendorchestern, wie zum Beispiel dem Landes- oder Bundesjugendorchester, kennengelernt. Nachdem sich ihre Wege nach den Studienzeiten zunächst getrennt hatten, trafen sie sich in München wieder, wo sie heute in Spitzenorchestern, wie der Bayerischen Staatsoper oder dem Rundfunkorchester spielen. Das Holzbläserquintett stellt in der Kammermusik die instrumentale Formation mit den höchsten Anforderungen an Klanghomogenität, Intonation und tonale Flexibilität dar.

Das Konzertprogramm sieht verschiedene Instrumentierungen vor: Es beginnt mit dem Quintett in d-moll op. 41 für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott von Franz Danzi. In Danzis drei Klavierquintetten ist das Tasteninstrument gleichwertiger Partner der Bläser; es fungiert sowohl solistisch wie als Ensemblemitglied. Daran schließt sich vor der Pause ein Beethoven-Trio in G-Dur für Flöte, Fagott und Klavier an. Es entstand zwischen 1786 und 1790 – noch zu Beethovens Bonner Zeit und war eine Auftragskomposition für die Familie des Grafen Friedrich Ludolf Anton von Westerholt-Gysenberg. Der zweite Teil beginnt mit der Suite für Bläserquintett „La Cheminée du Roi René“ op. 205 von Darius Milhaud. Das siebensätzige Werk aus dem Jahr 1939 entstand aus der Orchestermusik zu Raymond Bernards Film „Cavalcade d’amour“ und beschreibt in seiner Musik Episoden aus dem Leben eines Troubadours in der Provence. Den Abend beschließt das Sextett in B-Dur op. 6 für Klavier und Bläserquintett von Ludwig Thuille, einem Mitbegründer der“ Münchener Schule“. Der heute fast vergessene Thuille war Schüler von Joseph Rheinberger und Freund von Richard Strauss.

Eintrittskarten gibt es in diesem Konzertjahr erstmals über den Ticket-Service der Sparkasse Wasserburg a. Inn (Tel. 08071/101-129 – E-Mail: ticketservice@sparkasse-wasserburg.de) oder bei einer der Geschäftsstellen der Sparkasse Wasserburg a. Inn). Auskünfte zur gesamten Jahresreihe der Rathauskonzerte erteilt nach wie vor die Stadtverwaltung Wasserburg a. Inn unter der Tel. Nr. 08071/105-12.

Pressemitteilung Stadt Wasserburg a. Inn

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