Der neue alte Klang

Aschau - Die Zeiten, als die historische Aufführungspraxis als eine Bewegung von g‘spinnerten Spezialisten belächelt wurde, sind vorbei. Beim „Festivo“ hat man die Zeichen der Zeit verstanden.

Wer sich heute diesen wesentlichen Kenntnissen und Errungenschaften hartnäckig verschließt, riskiert, als Ewiggestriger zusehends ins Abseits zu geraten; dem gehört weder das Heute noch das Morgen.

Das gilt gleichermaßen für Musiker, Orchester, Kammermusik-Ensembles, Klassikreihen und Festivals. Beim „Festivo“ hat man die Zeichen der Zeit verstanden: Erstmals in der Geschichte des Aschauer Kammermusik-Festivals wurde ein Hammerklavier in den barocken Preysingsaal auf Schloss Hohenaschau geschleppt. Mit Zvi Meniker griff ein Experte auf diesem Gebiet in die Tasten. Und nicht nur das: Erstmals spielten die Streicher nicht auf heute üblichen Stahlsaiten, sondern auf Darmsaiten.

frm

Lesen Sie dazu morgen mehr im Oberbayerischen Volksblatt.

Rubriklistenbild: © pa

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