„Gordischen Knoten“ gelöst

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Die Ausstellungsführer der Landesausstellung "Alexander der Große"

Rosenheim - Sogar körperlich konnten sich die Ausstellungsführer der Alexander-Ausstellung auf die kommende Arbeit einstellen: Sie lösten einen "Gordischen Knoten" der besondern Art: 

Er ist eine Legende, ein Gesellschaftsspiel und Thema der Archäologischen Landesausstellung „Alexander der Große“: der „Gordische Knoten“ stimmte die Ausstellungsführer im Lokschuppen auf ihre künftige Arbeit ein. Vom 22. März bis zum 3. November 2013 müssen sie die Besucher durch die Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim führen. Die Aufgabe bei der Übung: in einer Gruppe gehen die Teilnehmer mit geschlossenen Augen aufeinander zu, jeder fasst irgendjemanden an den Händen, bis alle miteinander verbunden sind. Danach muss sich die Gruppe wieder auflösen, ohne die Hände zu lösen. Eine spielerische Einstimmung zum Abschluss eines anstrengenden Informationstages.

Die Kuratoren der Archäologischen Staatssammlung Dr. Ellen Rehm und Dr. Harald Schulze präsentierten den Aufbau und die historischen Hintergründe der Ausstellung „Alexander der Große“, Mitarbeiter des Lokschuppen erläuterten die museumspädagogischen Angebote und die damit verbundenen Aufgaben der Ausstellungsführer. Der „Gordische Knoten“ ist untrennbar mit dem Aufstieg von Alexander dem Großen verbunden. Der Legende nach hatte der phrygische König Gordius an seinem Streitwagen kunstvoll Seile verknotet. Sie sollten die Deichsel des Wagens, der Zeus geweiht war, mit dem Zugjoch verbinden. Ein Orakel prophezeite, dass nur derjenige, der diesen Knoten lösen könne, die Herrschaft über Asien erringen würde. Im Frühjahr 334 oder 333 vor Christus soll Alexander der Große den Knoten mit seinem Schwert durchschlagen haben. Das Rätsel des Knotens löste er freilich nicht. Die Ausstellungsführer waren da erfolgreicher. Ihnen gelang es mit viel Spaß und zahlreichen Drehungen, das Knäuel von Menschen zu entwirren.

Pressemittielung Lokschuppen Rosenheim

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