Musiksommer startet in die Jubiläumssaison

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Traunstein - Auch im Juni bietet der Musiksommer wieder ein vielfältiges Programm zwischen dem Inn und der Salzach. Mit dabei ist unter anderem die Chorgemeinschaft Halsbach:    

Alpenländische Lieder und Musi

21. Juni, 19 Uhr, Pfarrkirche St. Georg, Surberg

Otto Dufter jun. und Chiemgauer Ensembles mit Volksweisen und Liedern aus dem Alpenraum

Auch das ist der Musiksommer: Feine alpenländische Volksmusik vorgetragen von Ensembles, die beispielhaft für die Volksmusik-Qualität des Chiemgaus genannt werden können.

Das Wössner Erntedank-Ensembles trägt alpenländische Volksmusik vor

Am 21. Juni um 19 Uhr werden in der Pfarrkirche St. Georg in Surberg die Walchschmiedsänger und das Wössner Erntedank-Ensemble unter der Leitung von Otto Dufter jun. Volksweisen und Lieder aus dem Alpenraum von Tobi Reiser, Wastl Fanderl, Hans Wiesholzer und anderen musizieren. Ebenso stehen klassische Stücke von Mozart, Beethoven und Reger auf dem Programm.

Die Musizierenden sind wahre Volksmusikgrößen in der Musiksommerregion: Schon während seines Studiums in den Fächern Volksmusik und Gitarre am Richard-Strauss-Konservatorium in München unterrichtete Otto Dufter jun. an der renommierten Musikschule von Grassau im Chiemgau. Sie ist bekannt für ihren hervorragenden Bläsernachwuchs und die besondere Förderung der Volksmusik. Seit 2002 leitet Otto Dufter die Musikschule in seinem Heimatort Unterwössen, an der er die Volksmusik zu einem Unterrichtsschwerpunkt machte. Er unterrichtet und betreut verschiedene Musikgruppen, gibt seit vielen Jahren Volksmusikseminare und wirkt an zahlreichen Konzertveranstaltungen der Region mit, u.a. als leitendes Mitglied des Wössner Erntedank-Ensembles und der Achentaler Tanzlmusi.

Er spielt mehrere Instrumente: u.a. Gitarre, Diatonische Harmonika, Flügelhorn und Kontrabass.  Das Wössner Erntedank-Ensembles hat sich als Begleitmusik zur traditionsreichen Alpenländischen Erntedank-Matinée in Unterwössen zusammengetan. Ihr Spielgut umfasst Tobi Reiser-Melodien, Stücke aus dem Pongau, dem Berchtesgadener Land, dem Chiemgau bis hin zu eigenen Bearbeitungen aus der Klassik. Das Wössner Erntedank-Ensemble war bei den verschiedensten Produktionen des Bayerischen Rundfunks und Fernsehens zu hören und zu sehen.

Die Walchschmiedsänger sind seit mehr als vier Jahrzehnten bekannt für ihre eigenständige Singweise. In den Anfängen entdeckt und gefördert vom "Volksmusikpfarrer-Niegel" haben sie sich ein breitgefächertes, vielseitiges Liedgut angeeignet. Vom weltlichen bis hin zum geistlichen Volkslied haben sie für jeden Anlass des Jahreskreises die passenden Lieder. Karten gibt es bei Inn-Salzach-Ticket unter der Telefonnummer 01805 / 723636.

InselKonzerte: Kammermusik auf Herrenchiemsee

27. Juni, 17 Uhr, Augustiner Chorherrenstift Bibliothekssaal, Herrenchiemsee

Klaviertrio mit dem Gelius Trio

2002 fand im Augustiner Chorherrenstift auf der Herreninsel die erste Veranstaltung der „InselKonzerte auf Herrenchiemsee“ statt. Seitdem ist daraus eine renommierte Kammermusikreihe geworden. Mit erstklassigen Musikern und einem anspruchsvollen Programm gelingt es der Initiatorin und künstlerischen Leiterin Dr. Claudia Trübsbach, den wunderbaren barocken Bibliothekssaal im Augustiner Chorherrenstift musikalisch adäquat zu beleben.

Die Entdeckung und Förderung herausragender, noch unbekannter Talente ist ihr ebenso wichtig wie die Einladung renommierter Musiker. Dabei bietet der Bibliothekssaal die Intimität, für die „Kammer“-Musik eigentlich gedacht und geschrieben ist. So erleben die Konzertbesucher in unmittelbarer Nähe zu den Künstlern einen besonderen Hörgenuss. Der Musiksommer zwischen Inn und Salzach freut sich, dieses Jahr eines der InselKonzerte präsentieren zu können. Am 27. Juni um 17 Uhr wird das Gelius Trio im Bibliothekssaal einen äußerst anspruchsvollen und zugleich unterhaltsamen Kammermusik-Abend präsentieren.

Das Gelius Trio tritt mit Klangschönheit und Leidenschaft im Augustiner Chorherrenstift Bibliothekssaal auf

Mit Werken von Schubert, Haydn und Smetana bis hin zum Spanier Turina und zeitgenössischer Klassik von Schoenfield gestaltet sich das Programm sehr abwechslungsreich. Das 1999 gegründete Gelius Trio setzt sich aus Micaela Gelus, Klavier, Sreten Krstic, Violine, und Michael Hell, Violoncello, zusammen. Die Erfahrungen der beiden Streicher als Konzertmeister der Münchner Philharmoniker, die unter der Leitung der großen Dirigenten unserer Zeit musizieren, fließen in die Zusammenarbeit als große Bereicherung ein.

Micaela Gelius versteht es, den Flügel singen zu lassen, einfühlsam zu begleiten, aber auch ihre pianistische Raffinesse auszuspielen. Das Trio ist berühmt für den gemeinsamen Atem, der die Phrasierungen der Musiker durchzieht, für Klangschönheit, Leidenschaft und tiefe Empfindung. Sreten Krstic spielt eine Geige von Nicolaus Gagliano, Michael Hell ein Cello, gebaut von dessen Bruder Januarius Gagliano aus dem Jahre 1736. Karten gibt es beim Ticketbüro Prien unter der Telefonnummer 08051 / 965660.

Mozart und Schubert in Halsbach

27. Juni, 19.30 Uhr, Pfarrkirche St. Martin, Halsbach

Die Chorgemeinschaft Halsbach unter der Leitung von Alois Rottenaicher

17 und 18 Jahre alt waren Schubert und Mozart als sie die beiden Werke des Konzertabends komponierten: Am 27. Juni um 19.30 Uhr führt die Chorgemeinschaft Halsbach unter der Leitung von Alois Rottenaicher Mozarts Sinfonie in A-Dur und Schuberts Messe Nr. 1 in F-Dur in der Pfarrkirche St. Martin in Halsbach auf. Die Sinfonie in A-Dur, KV 201 komponierte Mozart im Frühling des Jahres 1774.

Der Charakter der Sinfonie wirkt heiter, gelöst und unproblematisch. Die Synthese jedoch von kammermusikalischer Feinheit und impulsiver sinfonischer Kraft gibt der Komposition eine ungeheure Tiefe und Vergeistlichung des sinfonischen Modells. Der kantable federnd-elegante Musikstil zeigt in diesem frühen Werk schon den unverwechselbaren Mozart´schen Ton. Die Messe Nr. 1 in F-Dur ist Schuberts erstes öffentlich aufgeführtes Werk.

Bei der Uraufführung am 25. September 1814, zum hundertjährigen Jubiläum der Lichtentaler Pfarrkirche, spielte sein älterer Bruder Ferdinand die Orgel, Franz Schubert selbst dirigierte und Joseph Mayseder, Konzertmeister des Orchesters der Wiener Hofkapelle, saß am ersten Pult. Schuberts Jugendliebe, Therese Grob, die auch bei den ersten Aufführungen der G-, B- und C-Dur Messe mitwirkte, sang das Sopransolo. Nach der Aufführung soll Antonio Salieri seinen Schüler umarmt haben mit den Worten: „Franz, du bist mein Schüler, der mir noch viel Ehre machen wird.“

Nur zehn Tage später, am 4. Oktober 1814 (Franziskustag), erklang die Messe in der Hofkirche St. Augustin Wien. Es musizieren die Chorgemeinschaft Halsbach und der Akademische Orchesterverband München unter der Leitung von Alois Rottenaicher, der bereits seit 1981 regelmäßig beim Musiksommer zwischen Inn und Salzach mitwirkt. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Gerne werden Spenden zur Deckung der Kosten angenommen.

Barocker Glanz

28. Juni, 19 Uhr, Wallfahrtskirche Marienberg, Burghausen

Die Salzburger Bachgesellschaft zu Gast in Marienberg

Die Wallfahrtskirche St. Maria Himmelfahrt in Marienberg

Auf dem Weg in den Stadtteil Raitenhaslach grüßt von einem Hügel hoch über dem Fluss weit ins Land hinein die Wallfahrtskirche St. Maria Himmelfahrt in Marienberg, auch die „Perle des Salzachtales" genannt. Sie gilt als eine der schönsten Rokokokirchen Bayerns und wird dem Musiksommer zwischen Inn und Salzach eine besondere Spielstätte für das Kirchenkonzert mit der Salzburger Bachgesellschaft sein.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1976 hat sich die Salzburger Bachgesellschaft unter ihrem Gründer und künstlerischen Leiter O. Univ.-Prof. Dr. Albert Hartinger zum führenden Konzert-Veranstalter für Alte Musik in Salzburg und darüber hinaus in Österreich etabliert. Schwerpunkt der Arbeit ist das Werk von Johann Sebastian Bach, seiner Vorfahren, Söhne und Zeitgenossen sowie der Salzburger Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Michael Haydn.

Als eines der Hauptwerke des Abends erklingt Mozarts Missa brevis F-Dur KV 192. Mozart komponierte die kleine Credomesse im Jahr 1774 für den Salzburger Dom, höchstwahrscheinlich für einen ganz normalen Sonntag. Als besonderes Werk von Johann Michael Haydn kommen die Litaniae Lauretanae, Litaneien zur Anrufung der Gottesmutter, zur Aufführung. Die Werke stammen aus dem Archiv der Stiftskirche St. Laurentius in Tittmoning. Weiterhin erklingen Werke von Anton Bruckner und Josef Gruber. Karten gibt es bei Inn-Salzach-Ticket unter der Telefonnummer 01805 / 723636.

Barocke Soiree

28. Juni, 19 Uhr, Stiftskirche Höglwörth, Anger

Johannes Berger und sein Ensemble „Concerto München“ feiern Barockmusik

Das "Concerto München" wurde 2014 von dem in Rosenheim geborenen Organisten Johannes Berger gegründet. Der Klangkörper setzt sich aus Musikern renommierter Orchester wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, des Münchner Kammerorchesters und der Camerata Salzburg zusammen. Eine weitere Besonderheit stellen die flexibel wechselnden Besetzungen dar, mit denen sich das Ensemble an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten eines Konzertsaals oder einer Kirche für ihre vorwiegend barocken Programme mit Trompeten, Pauken und Orgel aber auch weiteren Blas- und Streichinstrumenten anpasst.

Johannes Berger und sein Ensemble „Concerto München“ feiern Barockmusik

Das junge Ensemble vermag es Barockmusik mit Frische und Freude zu spielen. Das begeisterte Publikum bestätigt die besondere Aufführungspraxis. Auf dem festlichen Programm für das Konzert in der Stiftskirche Höglwörth stehen Werke von Bach und Händel. Hauptwerk des Abends ist das Brandenburgische Konzert Nr. 5 von Bach.

Und das Kloster Höglwörth im Rupertiwinkel ist mit ihrer Rokokokirche der ideale Ort für barocke Kammermusik. Es gibt kaum eine romantischere Klosteranlage in Oberbayern. Karten gibt es der Tourist-Information Anger unter der Telefonnummer 08656 / 9889-22.

Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Rubriklistenbild: © Landratsamt Traunstein

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