Sohn von Uschi Glas vor Gericht 

Urteil im Fesselspielchen-Prozess bleibt: 10.200 Euro Strafe für Ben Tewaag

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Ben Tewaag hatte fünf Jahre zuvor einer Escort-Dame das Jochbein gebrochen 

Ben Tewaag (42) wurde im Prozess im Sommer 2015 zu einer Geldstrafe verurteilt – daran änderte auch das Berufungsverfahren nichts. Er hatte einer Bekannten bei sexuellen Spielchen das Jochbein gebrochen.

Berlin - Für Ben Tewaag bleibt es fünf Jahre nach einem Fausthieb in das Gesicht einer Bekannten bei einer Strafe von 10 200 Euro. Das entschied ein Berliner Berufungsgericht am Mittwoch und bestätigte damit ein Urteil des Amtsgerichts vom Juni 2015. Die Berufungsrichter folgten dem Antrag des Verteidigers. Der Anwalt des Filmproduzenten hatte erklärt, sein Mandant werde 3000 Euro an die Geschädigte zahlen. Die Staatsanwältin hatte zehn Monate Haft auf Bewährung gefordert.

Der 42-jährige Sohn von Schauspielerin Uschi Glas hatte in dem seit Jahren umstrittenen Fall gestanden. Es sei im Reflex geschehen, hatte er in der ersten Verhandlung vor drei Jahren erklärt. Die Bekannte habe ihm schmerzhaft zwischen die Beine gegriffen. Zu dem Vorfall war es im Juni 2013 nach zunächst einvernehmlichen sexuellen Handlungen und Fesselspielen in der damaligen Wohnung von Tewaag in Berlin-Prenzlauer Berg gekommen. Die Frau erlitt einen Jochbeinbruch, wir haben berichtet.

Der Fall beschäftigte inzwischen zum vierten Mal ein Gericht. Nach der vor drei Jahren verhängten Geldstrafe von 170 Tagessätzen zu je 60 Euro wegen Nötigung und Körperverletzung hatten der vorbestrafte Tewaag sowie die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt, diese allerdings auf die Strafhöhe beschränkt. Das Landgericht bestätigte das Urteil im Juli 2017. Auf Revision der Staatsanwaltschaft wies das Kammergericht - das Oberlandesgericht des Bundeslandes Berlin - den Fall an das Landgericht zurück. Ob erneut Rechtsmittel eingelegt werden, blieb zunächst offen.

Tewaag sorgte die letzten Jahre immer wieder für Negativschlagzeilen, wie *Merkur.de  berichtete.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

dpa

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