"Kreativ und voller Engagement"

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Marcus Neufanger: Ai Weiwei (2011).

Waldkraiburg - Am 11. April wird die neue Ausstellung der Städtischen Galerie eröffnet. Ihr Thema ist die neue Arbeitswelt aus dem Blickwinkel der Kunst.

Am Donnerstag, den 11. April um 19 Uhr eröffnet die Städtische Galerie Waldkraiburg eine Themenausstellung, die sich mit einem aktuellen und hochinteressanten Phänomen beschäftigt: Es geht um die großen Veränderungen in unserer modernen Arbeitswelt, mit denen sich auch die Kunstwelt seit längerem intensiv auseinandersetzt. Denn gerade wenn es darum geht, Beispiele für das neue Arbeitsethos zu finden, werden die (Erwerbs-)Biografien von Kunstschaffenden gerne herangezogen. Die Künstler, so die Idee, haben eine Vorreiterfunktion eingenommen, da ihre Arbeitsweise so perfekt den Anforderungen der Neuen Arbeitswelt entspricht: Kreativ und voller Engagement, dabei flexibel und weitgehend bedürfnislos, halten Sie „als Prototyp der Selbstausbeutung, den Apparat am Laufen“.

Anna Oppermann: Dahlie (1977-78)

Wie aber sehen sich die Kunstschaffenden selbst? Wie begreifen sie sich und ihre Rolle, wie schauen sie auf ihre eigene künstlerische Arbeit? Die Ausstellung versammelt unter anderen zwei Documenta Teilnehmer sowie acht weitere internationale Künstlerinnen und Künstler, die sich intensiv mit diesen Fragen auseinandersetzen. Sie werfen einen Blick auf ihre spezielle Arbeitsweise, suchen nach positiven historischen Vorbildern oder analysieren scharfsinnig die eigene materielle Situation.

So entspinnt sich ein fesselnder Dialog zwischen den verschiedenen Akteuren und Medien, zwischen Film, Fotografie, Zeichnung und Performances, der zwar die Kunstwelt befragt, dabei aber viele allgemeingültige Aspekte unserer heutigen Arbeits- und Lebenswirklichkeit berührt. Zahlreiche Begleitveranstaltungen sowie ein reich bebildertes Magazin laden zum Schauen, Nachlesen und Mitdiskutieren ein. Zur Eröffnung am 11. April um 19 Uhr im Haus der Kultur sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Ausstellung dauert bis zum 2. Juni.

Pressemitteilung Städtische Galerie Waldkraiburg

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