Was passiert in anderen Kunstvereinen?

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"Weiblich und männlich" - so der Titel der Bilder von Marianne Amann, eine aus der Künstlerschar vom Deggendorfer Kunstverein, die im Alten Feuerwehrhaus derzeit ausstellen.

Bad Aibling - Auf der Suche nach einem Kunstverein, mit dem gegenseitig Ausstellungen veranstaltet werden können, klopfte Rudolf Weber als Vorsitzender des Kunstvereins Deggendorf bei den Aiblingern an.

Vorsitzender Benno Kretschmann und sein Team überlegten nicht lange und sagen zu, obwohl sie anlässlich ihres 60-jährigen Vereinsjubiläums für dieses Jahr mit Arbeit schon reichlich eingedeckt sind. Anderseits ist es das erste Mal, dass die Aiblinger Künstler ihre Werke bei einem anderen Verein öffentlich zeigen und sich an deren Arbeiten messen können.

Gastgeschenke von Rudolf Weber (rechts) an Bürgermeister Schwaller und Benno Kretschmann (Mitte).

Derzeit sind die Deggendorfer Künstler bis zum 20. Juni mit 51 Werken im Alten Feuerwehrhaus vertreten. Gezeigt werden Techniken von Bildern in Öl- und Acrylfarben, als Aquarelle, mit Farbstiften gefertigt, als Fotocollagen, Holzschnitte, in Mischtechnik hergestellt, auch Keramikarbeiten und Materialbilder.

Zur Vernissage konnte Kretschmann neben Rudolf Weber auch einige Deggendorfer Bürger und Künstler begrüßen. "Wir sind neugierig, was in anderem Kunstvereinen mit ähnlicher Struktur passiert", so Kretschmann, der den Deggendorfer Kunstverein nur von einem flüchtigen Blick ins Internet kennt und festgestellt hat, dass es in diesem Verein "Malergrößen gibt".

Im Gegenzug werden 43 Mitglieder des Aiblinger Kunstvereins im Deggendorder Kapuzinerstadel, das ein ehemaliges Kloster war und heute als multifunktionelles Haus für Kulturveranstaltungen dient, Bilder, Fotos, Skulpturen und Schmuck ausstellen - vom 6. bis 27. Juni. Kretschmann hofft, dass zur dortigen Vernissage, die um 19 Uhr beginnt, auch einige Aiblinger hinfinden.

Erfreut zeigte sich Bürgermeister Felix Schwaller über den Besuch der Künstler aus der niederbayerischen Stadt. Er dankte beiden Vereinsmitgliedern für ihr Engagement.

Der Kunstverein Deggendorf besteht Rudolf Weber zufolge seit 25 Jahren, das jüngste Mitglied ist 18 Jahre alt, demnächst sei eine Dreiländerausstellung (Deutschland, Österreich, Tschechien) geplant. Schwaller, Kretschmann und Rudi Pflügl, der die Bildhängung durchführte, erfreute Weber mit einem Geschenk. Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 14 bis 17 Uhr, Donnerstag 14 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

og/Oberbayerisches Volksblatt

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