Ausstellung in Galerieräumen auf der Burg

+
Am 18. Januar startet die Ausstellung in den Galerieräumen auf der Burg in Wasserburg

Wasserburg - In den Galerieräumen von Willy und Patricia Reichert kann sich jeder Besucher auf "Spurensuche Gustav Hatzl" begeben. Die Ausstellung startet am 18. Januar.

Gezeigt wird eine Retrospektive des künstlerischen Werkes von Gustav Hatzl (1928 – 1986).

Zu Lebzeiten galt der Brauer, Unternehmer und Künstler als ein Wasserburger Urgestein, einer der im Stadtbild seinen festen Platz hatte.

Im Januar 1986, nur wenige Tage vor seinem 58. Geburtstag, schied Gustav Hatzl unerwartet aus dem Leben. Freunde und Bekannte beschäftigt seitdem die Frage nach seinem künstlerischen Vermächtnis.

Seine beiden Söhne Dr. Thomas Hatzl und Michael Hatzl haben sich deshalb auf Spurensuche nach dem künstlerischen Schaffen des Vaters begeben.

Entstanden ist eine liebenswerte Hommage, die den Menschen und Künstler portraitiert und seine vielfältigen, künstlerischen Facetten zeigt.

Als Autodidakt fand Gustav Hatzl früh zur Kunst.

Mit seinem Mitstreiter Boidl Wagenstetter hatte er einige Malkurse belegt. Er war Gründungsmitglied der Wasserburger Künstlergemeinschaft. Auf der ersten Kunstausstellung im November 1968 des soeben neu formierten Arbeitskreises 68 war Gustav Hatzl gleich mit drei Metallplastiken, einem Aquarell und einem Ölbild im historischen Rathaussaal vertreten. Als dann zu Beginn der 1970er Jahre der Grein Brau stillgelegt wurde, konnte er seine künstlerische Leidenschaft weiter vertiefen.

Er schuf eine Vielzahl an Bildern und Metallarbeiten. Besonders faszinierten ihn aber das Verschmelzen von Silikaten auf Metall zu Emaillebildern und Aquarelle, auf denen er seine Reiseerlebnisse in ferne Länder und Kontinente festhielt.

Gustav Hatzl führte ein bewegtes und ereignisreiches Leben. Zeitgenossen beschreiben ihn als mächtigen und leidenschaftlichen Mann, der zugleich sehr empfindsam war.

Ein Ausstellungskatalog thematisiert das künstlerische Werk von Gustav Hatzl ab Mitte der 1950er Jahre bis kurz vor seinem Tod.

Die darin abgebildeten Arbeiten werden von Gedichten begleitet, die Einblick in die Persönlichkeit und innere Erlebniswelt von Gustav Hatzl geben und die poetische Seite des Künstlers zeigen. Start der Ausstellung ist am 18. Januar

PM Wolfgang Janeczka  /  Regina Mittermair

Zurück zur Übersicht: Kultur

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser