Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die Uhr tickt

Abgabe der Steuererklärung steht kurz bevor

Die Uhr tickt: Abgabe der Steuererklärung steht kurz bevor
+
Wer zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung für 2020 verpflichtet ist, hat dafür noch bis zum 31. Oktober Zeit.

Ob Kurzarbeiter von 2020 Steuern nachzahlen müssen oder erstattet bekommen, hängt vom Einzelfall ab. Sicher ist aber: Eine Einkommensteuererklärung müssen sie alle bis zum 31. Oktober einreichen.

Gladbeck - Bis zum 31. Oktober muss die Einkommensteuererklärung von 2020 beim zuständigen Finanzamt liegen. Zur Abgabe verpflichtet sind zum Beispiel Arbeitnehmer, die 2020 Kurzarbeitergeld in Höhe von mehr als 410 Euro erhalten haben.

Aber auch Steuerzahler, die im vergangenen Jahr andere Lohnersatzleistungen - etwa Kranken-, Eltern-, oder Arbeitslosengeld - erhalten haben, sind zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet. Da der 31. Oktober ein Sonntag ist, verlängert sich die Abgabefrist auf den 1. November. Darauf weist der Verein „Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer“ hin. In Bundesländern, in denen der 1. November (Allerheiligen) ein Feiertag ist, endet die Galgenfrist mit Ablauf des 2. November.

Steuerpflichtige, die sich ihre Einkommensteuererklärung von einem Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater erstellen lassen, endet die Abgabefrist erst im kommenden Jahr am 31. Mai. Wer die Termine ignoriert, muss mit einem Brief vom Finanzamt rechnen. Bei zu spät eingereichten Steuererklärungen drohen Verspätungszuschläge von mindestens 25 Euro pro Monat.

Ob Kurzarbeiter aus 2020 Steuern nachzahlen müssen oder erstattet bekommen, hängt laut dem Lohnsteuerhilfeverein vom Einzelfall ab. Ein Unterschied bestehe zum Beispiel darin, ob die Kurzarbeit nur tageweise war oder komplette Monate umfasste. Grundsätzlich rät der Verein, alle Steuervorteile auszuschöpfen, indem relevante Ausgaben geltend gemacht werden. Wichtig sind zum Beispiel die Homeoffice-Pauschale von fünf Euro pro Tag für maximal 120 Arbeitstage oder Anschaffungen für den Heimarbeitsplatz. dpa

Kommentare