Wenn das Baby zahnt

Beißringe im Test mit guten Noten

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Kommen die ersten Zähnchen raus, leidet das Baby. Kühlende Beißringe sollen ihm Erleichterung verschaffen. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn

Wachsen erste Zähnchen, kann es dem Baby schon mal wehtun. Dann kommen Beißringe ins Spiel. "Öko-Test" kann die meisten empfehlen und erklärt, warum sie nichts im Gefrierfach zu suchen haben.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Das Baby ist gereizt, schläft unruhig, und sein Zahnfleisch ist geschwollen: Wenn Säuglinge zahnen, setzen viele Eltern auf Beißringe. Sie sollen das Kaubedürfnis stillen und kühlen.


Die Zahnungshilfen gehören aber nicht ins Gefrierfach, sondern in den Kühlschrank, rät die Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 2/2020).

Beißringe mit Kühlflüssigkeit sind aus dem Eisschrank zu kalt und können die Mundschleimhaut verletzen. Dieser Hinweis gehöre als Warnung auf die Verpackung eines Beißrings. Ein fehlender Hinweis führte zur Abwertung beim Beißringe-Test der Zeitschrift. Sie hat für die aktuelle Ausgabe 20 Zahnungshilfen unter die Lupe genommen.


Dabei wurde geprüft, ob die Produkte etwa Ecken und Kanten haben, ob sich Kleinteile lösen können oder Farben abfärben. Ergebnis: 14 Zahnungshilfen schneiden "sehr gut" und "gut" ab, 1 ist "befriedigend" und 2 "ausreichend". Vor allem Beißringe aus Naturkautschuk, Holz und Textil statt aus Plastik und Silikon stehen bei den Öko-Testern hoch im Kurs.

2 bekamen gerade noch ein Mangelhaft, und 1 Modell rasselte gleich ganz durch. Grund: In den Kunststoffen wurden erhöhte Gehalte an Naphthalin nachgewiesen. Dabei handelt es sich um polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Sie stehen im Verdacht, Krebs zu erzeugen.

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