Auftakt mit Ainringer Jungmusi

Erstes Adventsfenster in Mitterfelden geöffnet

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Adventsfenster in der Johannis-Apotheke

Mitterfelden - Rund 100 Personen versammelten sich vor der Johannis Apotheke zur Öffnung des ersten Adventsfensters. Neben Musik, besinnlichen Texten und Gebete gab es danach Glühwein und Kinderpunsch.

Der diesjährige begehbare Adventskalender wurde mit dem Stück „Es wird scho glei dumpa“ von der Ainringer Jungmusi unter der Leitung von Sabrina Dusch eröffnet. Mit dem Kreuzzeichen eröffnete der katholische Pfarrer Wernher Bien die Andacht, bei der auch Christen anderer Konfessionen teilnahmen. 

Er betonte, wie alle Jahre werde der Mitterfeldener Adventskalender durch die Apothekerin eröffnet. Heuer seien es 19 Adventsfenster und die Zettel mit den terminlichen Hinweisen seien in die Briefkästen geworfen worden. Wegen einer Messfeier in Perach musste Bien schon früher gehen, meinte aber zum Beten brauche man keinen Pfarrer. 

Die Jungmusi intonierte anschließend die bekannte Weihnachtsmelodie „Ihr Kinderlein kommet“. Reinhard Bernauer las einen Text mit dem Titel „Wenn die Weihnacht kommt“. Unter anderem war zu hören: Wenn die Weihnacht kommt, wird Glück und Eintracht walten, auch in Häusern, die kein Leid verschont, wird Friede seinen Einzug halten, wo sonst Kampf und Sorge wohnt; wenn die Weihnacht kommt, soll man gut hören in sich selbst hinein wie im Gebet. Wenn es Weihnacht ist, soll man sich schwören, dass nie wieder Krieg und Hass aufsteht“. 

Nach einem Zwischenspiel folgte der nachdenkliche Text „Spuren des Lichts“, wo von den Verheißungen Gottes von den Propheten die Rede war.

„Zu Bethlehem“ geboren, war danach von der Jungmusi zu hören und im Anschluss daran sprach Apothekerin und 3. Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer die Fürbitten. 

Kurt Wiesbacher stimmte das „Vaterunser“ an und alle fassten sich bei den Händen und sangen mit. Das Segensgebet sprach die Apothekerin und die Ainringer Jungmusi spielte noch die Stücke „Alle Jahre wieder“ und den „Andachtsjodler“. 

Gerwin Schausberger vom veranstalteten „Freundeskreis Eine Welt Ainring e.V.“ erläuterte, dass Tassen für den Glühwein und Kinderpunsch erworben werden können und meinte was man sonst für die Getränke zahle, möge man in das Sparschwein werfen. Die Teilnehmer standen hernach zum Ratschen beisammen. 

Fast an jedem Tag öffnet sich noch ein Adventsfenster in Ainrings größten Ortsteil Mitterfelden.

pi

Quelle: BGland24.de

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