Jubiläum in Surheim 

Familiäre Stimmung beim Surheimer Adventsmarkt

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Surheim - Mit dem 10. Adventsmarkt konnte die Surheimer Dorfgemeinschaft am vergangenen Freitag ein kleines Jubiläum feiern. Trotz des einsetzenden Regens fanden wieder zahlreiche Besucher den Weg zum Dorfplatz:

Pünktlich um 15 Uhr spielte die Jungendmusikkapelle unter Leitung von Monika Schwarzenbacher zur Eröffnung des Marktes auf – und ebenso pünktlich setzte der vorhergesagte Regen ein. Um nasse Füße brauchte sich dennoch keiner der Besucher sorgen, hatte doch die Bauhofleute den Platz kurzfristig mit Hackschnitzeln „trockengelegt“. Flugs wurden vor den Verkaufsbuden dann auch noch Zelte und Schirme aufgebaut. So war schnell klar: Gegen schlechtes Wetter hilft nur gute Stimmung. 

Bürgermeister Bernhard Kern erinnerte in seinen Grußworten an die Anfänge des Marktes, als 2008 im damaligen Gemeinderat die Idee dazu entstanden war und von seinem Vorgänger Ludwig Nutz aufgegriffen und tatkräftig unterstützt wurde. Kern bedankte sich bei den Ortsvereinen, Institutionen und Privatpersonen für ihr Engagement rund um den Adventsmarkt. Sein besonderer Dank galt Resi Heinz und Albert Gaugler, die sich seit Anbeginn um die Organisation der Veranstaltung kümmern. 

Segnung der Adventskränze und Lob an Feuerwehr 

Pfarrer Roman Majchar wies in seiner Segensandacht auf die symbolische Kraft des Lichtes in der Adventszeit hin: „Licht weist den Weg, vertreibt Angst und fördert die Gemeinschaft. Der Adventskranz mit seinen Kerzen ist ein Zeichen der Hoffnung, dass nicht Dunkel und Tod, sondern Licht und Leben siegen werden.“ In diesem Sinne segnete der Pfarrherr die von der Frauengemeinschaft liebevoll gestalteten Adventskränze und Gestecke. 

Lobend wurde erwähnt, dass die Surheimer Feuerwehr jedes Jahr „wunderschöne Daxn“ für Kränze und Dekoration liefert. 

Einiges geboten auf dem Weihnachtsmarkt 

Bald herrschte rege Betriebsamkeit auf dem „Marktplatz“. In den dicht umlagerten Verkaufsbuden wurden neben weihnachtlichen Bastelarbeiten allerhand feste und flüssige Schmankerl angeboten. Ob Kuchen und Schmalzgebackenes, ob Bosna, Ofenkartoffeln, Fischburger oder Flammkuchen, auf ihre Kosten kamen selbstverständlich auch die Hungrigen und G‘lustigen. 

Renner war ein Aperitif mit Sahnehäubchen, der von den Damen der Pfarrei unter dem geheimnisvollen Namen „Rauhnacht“ kredenzt wurde. 

Der Duft von frisch gebrannten Mandeln lag vor allem Kindern in der Nase. Die jungen Besucher konnten zudem ihrer Kreativität mit Hammer, Nägeln und hergerichteten Astscheiben freien Lauf lassen und phantasievolle Skulpturen basteln. 

Schon vorher gewerkelt hatten viele „Marktstandler“, die liebevoll und phantasiereichen Adventskränze, Gestecke, weihnachtlichen Baumschmuck, Kerzen, Holzarbeiten und vieles mehr feilboten. Im Angebot nicht fehlen durften natürlich köstliche Marmeladen aus hauseigener Zubereitung, Honig und Honigprodukte, Gewürzmischungen oder edle Liköre und Schnäpse. 

Auf der Bühne des Pavillons erfreuten die Kindergartenkinder von St. Stepan und „Waldmaus“ mit weihnachtlichen Spielen und Liedern die Besucher. Daneben traten die Jungmusikanten auf, der Jugendchor St. Stephan, die Jaghornbläser und verschiedene Bläser-Formationen der Surheimer Musikkapelle. 

Jubiläums-Adventsmarkt in Surheim 

Bei einer Tasse Glühwein oder Glühmost zusammenstehen und ratschen, dazwischen gemütlich von Markthäuschen zu Markthäuschen bummeln, um das eine oder andere kleine Weihnachtsgeschenk zu kaufen, so staad und unaufgeregt erlebten und genossen die Gäste dieses vorweihnachtliche Dorffest. „Familienfest“ oder „Begegnungsfest von Jung und Alt“ wären ganz sicher auch keine verkehrten Überschriften, tummelten sich doch vom Krabbelkind bis zum rüstigen Opa alle Altersklassen am Dorfplatz. Zufrieden waren nicht nur die vielen Besucher, sondern auch die Organisatoren. 

„Es ist alles sehr gut gelaufen und der Besuch war trotz des schlechten Wetters hervorragend“, freuten sich Resi Heinz und Albert Gaugler. Gleichzeitig waren sie optimistisch, dass nach der Abrechnung wieder eine stolze Summe an den gemeindlichen Sozialfond übergeben werden kann.

Norbert Höhn

Quelle: BGland24.de

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