Aschauer Prinzenpaar im Rathaus

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Prinzenwalzer im Aschauer Rathaus auf glattem politischem Pflaster.

Aschau - Hoher Besuch im Aschauer Rathaus: Das Prinzenpaar stattete dem Bürgermeister einen Besuch ab und machte dabei eine exzellente Figur:

„Ihr seid die besten Botschafter Aschaus weit in den Landkreis hinaus, von den Aschauer Gardistinnen hört man, sie seien die Schönsten im Land“ begrüßte Bürgermeister Werner Weyerer die Aschauer Faschingsgilde im Aschauer Rathaus, „wir vom Rathaus und der Verwaltung freuen uns, wenn wir unser Prinzenpaar in der Öffentlichkeit sehen dürfen. Prinzessin Elisabeth und Prinz Andreas, samt Garde und Hofstaat sind uns im Aschauer Rathaus stets willkommen. „Habt ihr den großen Rathausschlüssel dabei, habt ihr in den vergangenen Wochen gut darauf aufgepasst?“, erkundigte er sich beiläufig nach den Insignien der bürgermeisterlichen Macht und hieß den Charme des Prinzenpaares und die geballte Weiblichkeit der Aschauer Garde im Aschauer Rathaus willkommen.

Daniela Max, die Präsidentin der Aschauer Faschingsgilde, musste allerdings eingestehen, dass sie den großen Rathausschlüssel im kleinen Abendtäschchen nicht unterbringen konnte – aber in Aschau stünden dem Prinzenpaar und seinem Gefolge seit Jahrzehnten jederzeit alle Rathaustüren offen. Während in anderen Orten der Region die Rathäuser nach rheinischer Art gestürmt werden müssten und die Herausgabe der Schlüssel mit brachialer Gewalt erzwungen werde, laufe das Zusammenwirken zwischen dem Bürgermeister und dem regierenden Prinzenpaar in Aschau stets harmonisch ab.

Aschauer Prinzenpaar im Rathaus

Im Vertrauen darauf, immer offene Türen zu finden seien sie heute hierher gekommen - und den Schlüssel zum Rathaus, den werde der Bürgermeister spätestens am Aschermittwoch zurück zu erhalten. Wer die Schlüssel zum Rathaus besitzt, hat damit alle Rechte und Pflichten des Bürgermeisters übernommen; damit sollte er dort auch einmal nach dem Rechten sehen: seine Tollität Prinz Andreas I., „fliegender Retter über den Aschauer Bergen“ und ihre Lieblichkeit Prinzessin Elisabeth V., „liebevolle Wächterin der Sternengruppe“ besuchten zusammen mit der Garde und dem Hofstaat das Aschauer Rathaus.

Jedes Jahr kommt die Faschingsgilde Aschau ins Rathaus und zeigt der Bevölkerung, die nicht zu den Aschauer Bällen gehen kann, den Prinzenwalzer und den Gardemarsch der 13 Gardemädchen. Bürgermeister Werner Weyerer dankte dem Prinzenpaar für sein Kommen und wünschte ihnen eine gute Kondition und einen langen Atem für die restlichen tollen Tage. Beim Gildeball am Samstag, 18.Februar zeigen die Aschauer in der Festhalle noch einmal ihr ganzes Programm und am Unsinnigen Donnerstag, 16.Februar werden sie überall im Dorf zu sehen sein.

reh

Quelle: chiemgau24.de

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